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1 (1845)
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gelehrte Cardinal Bona aber, einer der größten Geister nicht blosaus dem Cistcrzienserorden, sondern aus der ganzen Kirche, sagtFolgendes:'Diese Mönche sind ein Weltwunder, sie leben imFleische, wie wenn sie keines hätten; cs sind dies Engel auf derErde, welche den Johannes den Täufer in der Wüste verstellen,sie sind der Hauptschmnck der Braut Jesu Christi; sie gleichenAdlern, welche sich zum Himmel empor schwingen, und ihre Anstaltwird mit Recht allen übrigen Mönchsorden vorgezogen."

Der heilige Bruno (10501101), geboren zu Köln, war einZeitgenosse dcS berühmten Berengar; aber falsch ist, daß er einstseinen Lehren angchangen habe. Daran liegt jedoch am Endewenig, da es gewiß ist, daß der heilige Bruno diesen Ketzer späterausdrücklich verwarf und noch vor seinem Tode das förmlichsteGlanbensbckcnntniß von der Lehre der katholischen Kirche über diewirkliche Gegenwart Christi im Abendmahle ablegte. ^ Bruno warCanoniker zu Rheims, und nachdem er zur Absetzung deS ManasseS,der durch Simonie Erzbischof geworden war, bcigetragen hatte, ent-schloß er sich mit sechs Freunden, die gleich ihm an dem Wandel desErzbischofs Aergerniß genommen hatten, die Welt zu verlassen, undbesuchte nun den Bischof Hugo von Grenoble, welcher ihnen nicht weitvon dieser Stadt die Wüste Chartrcuse zum Aufenthalte anwieö. Die

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? Die allen Lebensbeschreibungen des heiligen Bruno geben als Beweg-grund zu seiner Bekehrung das Wunder an, das sich in seiner Gegenwart, wieinan sagt, in einer Kirche zu Paris zutrug, in der ein Kanoniker, welcherzur Begräbnißstätte getragen wurde, bei den Warten der vierten Lektion desOfficiumS für die Tvdten: rosiwnllv mllü (antworte mir) dreimal sein Hauptaus dem Sarge hob und nach einander die Worte sprach:durch Gottes ge-rechtes Gericht bin ich angeklagt, gerichtet, verdammt." Don Dncrenr, derletzte Prior des Karthänserklosiers Boürbon-lez-Gaillon in der Normandie undVerfasser einer Lebensbeschreibung des heiligen Bruno, behauptet die Aechtheitdieser Geschichte, welche geschickte Kritiker und besonders Don Mabillo» undder Doktor Lannoy als ein Mahrchen betrachteten, das Urban VIII. ans demrömischen Brevier ansmerzen ließ und das man seitdem tn keinem Breviermehr liest. Obwohl nun gewichtige Auktoritäte», wie Gerson und der heiligeAntonin, dieser Ansicht huldigten, so ist es heutzutage doch eine fast aufgege-bene Meinung, von der man, wie die Kritiker sagen, erst 150 Jahre nach demTode des heiligen Bruno eine Spur findet. Don Dncrenr verweist dennochauf ein Mannscript aus der Abtei Grandmont, das bis auf das Jahr 1115zurückgeht und in dein die Geschichte erzählt wird. Wenn anders diese Jahr-