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1 (1845)
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wodurch er sich enge an die Gemeinschaft und ihre Regel anschloß,aus der er nun nicht mehr austrcten konnte. Dies Gelübde faßteein dreifaches Versprechen in sich: einmal im Kloster zu bleibenOlaknlilns loci), auf alles Eigenlhnm zu verzichten und eine unver-letzte Keuschheit zu bewahren (eonvorsio worum), endlich seinemObern unbedingten Gehorsam zu leisten (obsäienlm). ^ Wer wolltehier die Weisheit des Gesetzgebers nicht bewundern, der dieseseinfache Versprechen zur festesten Grundlage seines Gebäudes machte?Durch den ersten Tbeil des Gelübdes benahm er nämlich dem, der insKloster eintrat, jede Aussicht, wieder in die Welt zurückkehren zukönnen. Er setzte also voraus, daß wohl Keiner so Etwas entschiedenwagen werde, bevor er bei sich selbst gründlich zu Rathe gegangen,bevor ev seinen Willen und seine Kräfte geprüft. Wußte manja doch zum Voraus, daß man sich zu einer ewigen Clausurvernrtheile und jede Thüre hinter sich verschließe. Das Gelübde derArmuth und Keuschheit (nud diese Armuth bestand in der Vcrzicht-leistung auf jedes Gut) war die festeste Stütze dieser Trennungs-mauer, welche die Klostcrgemcinschaft von der Welt abschloß, unddas Gelübde des Gehorsams gewährte dein Gründer die Hoffnung,daß die Bestimmungen, die er seiner geistigen Gesellschaft gab, un-verändert bleiben werden.

Diese Bestimmungen bildeten ein rein monarchisches Regiment.In der That war dem Abte (obwohl er nicht ohne Grund den TitelPater sAbbas, Abt, Vaters annahm, und den Vorschriften derRegel gemäß in der That zu seinen Untergebenen eine väterlicheLiebe hegen mußte) eine volle Gewalt gegeben, nicht allein das an-zuordnen, was er für das Zweckmäßigste hielt, sondern auch mitaller Strenge der Regel gegen diejenigen zu verfahren, welche sichvergangen hatten. Er sollte stets des höchsten Gerichtes eingedenksein, das von ihm Rechenschaft über seine Verwaltung fordernwürde. Allein im Kloster selbst war er weder dem Prior oder Propst(pi-n6positn8), welcher nach ihm die höchste Würde begleitete, verant-wortlich, noch auch den Dekanen 2 (Nettesten), welche in größeren

' Selbst wenn jener das Unmögliche fordere: patienter et o>>ortune suz-xerst, non superliienNo, mit resistenilo, vet contrailioemlo. lieAuI» c. 68.

r Ein Dekan (Dechant) kommt in der römischen Kirche vor der Ordens-