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1 (1845)
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ägyptischer Mönche nach Rom. Durch seine Alses besiegende Bc-rcdtsamkcit brachte er es dahin, daß sich min mehrere Abendländerden Nebungen des Klosterlebens widmeten. Der glückliche Erfolg,welchen der Ordensstand dadurch hatte, daß er eine vortreffliche Jung-frau, die heilige Marcellina (397), den Freuden der Welt entzog,trug zur Vernichtung des alten Vorurtheils gegen die Einsiedler bei.DaS begonnene Werk des heiligen Athanasius führte der heiligeAmbrosius (340397) und der heilige Hieronymus (331420)mit gleichem Eifer fort. Die heilige Paulina (347404), welchedurch ihr glanzvolles Beispiel die heilige Marcellina noch an Tu-genden übertraf, wurde vom religiösen Eifer bis nach Palästinageführt, während gegen das Ende des vierten Jahrhundertszahlreiche Klöster im Occident errichtet wurden. Man hat bemerkt,daß sich in Non: zuerst Frauen dem Ordcnöstande widmeten, undmit Recht; denn ein tiefes Gefühl und eine reiche Einbildungskraft,welche ihrem Gcschlechte cigcnthümlich sind, machten Frauen, wieFabiola (400) und Marcclla (410) n. s. w. mehr, als andere Leutefür die Reden empfänglich, durch die man sic zu einem so auf-opfernden Leben ermahnte.

In Gallien gründete der heilige Martinas (316400), Bischofvon Tours, das berühmte Kloster Marmoutiers (nm^num monasto-rium, großes Kloster), Frankreichs älteste Abtei, und bei seinem Todezählte inan hier schon zweitausend Mönche. Cassian, der dasKlosterlebcn in seiner Quelle kennen lernte, machte im Jahre 405einen noch glücklichem Versuch, um ihm in Gallien Eingang zuverschaffen. In Kleinscythien geboren, welches damals zu Thraziengehörte, gewöhnte er sich in dem Kloster von Bethlehem von Jugendauf an die Nebungen des ascetischcn Lebens; der Ruf der Heiligkeit,in dem die Einsiedler, welche Aegyptens Wüsten bewohnten, standen,vcranlaßte ihn im Jahre 390, sie zu besuchen. Gerührt von denschönen Tngendvorbildern, die er vor Augen hatte, lebte er mehrereJahre in der ascetischcn Einöde und in der Thcbais. Er ging, wiedie Mönche des Landes, baarfuß, war ärmlich gekleidet und lebtenur von der Arbeit seiner Hände. Im Jahre 403 begab er sichnach Constantinopel, wo er die Unterweisungen des heiligen Chry-sostomus hörte, zum Diacon geweiht und zum Kirchendienste dieser

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