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der Folge wurde es nur fester und unerschütterlicher. Die Regeldes heiligen Basilius erhielt sofort einige Zusätze, welche die Um-stände erforderten, und so wurde die Beeidigung durch drei feier-liche Gelübde eingeführt. Diese Regel, welche man gleich in allenGegenden des Orients angenommen hatte, wurde in der Folgeauch nach Rußland verpflanzt und wird noch heut zu Tage in ver-schiedenen Klöstern beobachtet, je nachdem ihre Grundsätze mehroder weniger streng sind. Im vierten und dem folgenden Jahr-hunderte drangen griechische Mönche nach Italien, Sizilien, Spa-nien und errichteten da Klöster, in denen man der Regel des hei-ligen Basilius folgte. Sie waren dnrch die wissenschaftlichen Hebun-gen, vor denen sie Achtung einzuflößen wußten, Wohlthätcr dieserLänder. Viele dieser Klöster fielen später dem Orden der Benedik-tiner zu, der so mächtig sich auszubreiten strebte, und allein die,welche nach der großen Trennung der morgen- und abendländi-schen Kirche nicht mit allzu großer Halsstarrigkeit an den Grund-sätzen und Gebäuchen ihres Glaubens hingen, konnten noch alsunabhängiger Mönchsorden unter der Regel des heiligen Basiliusbestehen.
Gegen das Jahr 1000, in den Tagen des heiligen VatersGregor V., ließen sich die Mönche des heiligen Basilius im Occi-dent nieder. Gregorius XIII. verbesserte sie im Jahr 1579 undbrachte die Ordensgeistlichen Italiens, Spaniens und Siziliensunter Eine Congregation. Ungefähr hundert Jahre früher hatteder Kardinal Bessarion, ein geborner Grieche und Geistlicher diesesOrdens, einen Auszug aus den Regeln des heiligen Basilius ver-faßt und sie in 23 Artikel eingetheilt. Das Kloster vom Heilandzu Messina auf Sizilien gilt als Hauptplatz deS Ordens im Oecident,und man hält daselbst die Messe griechisch, lieber den gegenwärti-gen Zustand der griechischen Klöster aber haben wir blos einigeWorte zu sagen.
Die griechischen Mönche bewohnen hauptsächlich den Berg Athos,versehen aber fast alle Kirchen des Orients. Einer Verbesserungunterzogen sie sich niemals, und behielten ihre ersten Einrichtungenund ihre alte Kleidung bei. Ihre Lebensweise ist sehr streng undzurückgezogen; sie genießen nie Fleischspeisen, ausserdem haben sie