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Christus der Sohn Gottes, bei seinen gläubigen Verehrernstärken und vermehren^
Anwendung.
Möchte dann die Betrachtung dieser glorreichen Bege»benhcit und des erhabenen Zeugnisses Gottes von Jesu,daß er sein lieber Sohn sei, an welchem er Wohlgefallenhabe und den wir hören sollen, diese gewünschte Wirkungauf uns habem Deswegen mäßen wir, ehe wir diese Be»Irachtung schließen, noch einmal auf das vernommene Zeug»niß des Vaters, auf die Wichtigkeit, die tröstende und hei»ligcnde Kraft desselben zurück kommen.
Daß Jesus Christus der eingeborne und vielgeliebteSohn Gottes scy, auf dessen Person, Lehren, Thaten undLeiden das völlige Wohlgefallen Gottes, des himmlischenVaters ruhetc, ist eine Hauptwahrheit des Evangeliums,die wir nothwcndig wissen und mit völliger Ueberzeugungvon Herzen glauben mäßen, wenn wir unsere Erlösung undSeligkeit bei ihm suchen sollen. Denn wem seine Erlö»sung und Seligkeit recht wichtig geworden ist, und seintiefes Elend und Verderben kennen und dabei einschen ge»lernt hat, wie viel zu seiner Erlösung und Seligkeit vonnö»then ist, der fühlt es auch, daß er einen Erlöser und Selig»macher von göttlicher Allgenugsamkeit, Würdigkeit, Liebe,Barmherzigkeit und Geduld haben muß. Darum sagtauch Johann s am Schluß des 20. Kap. seines Evange»liums, daß das der Hauptzweck scy von allem, das vonJesu seinen Thaten und Schicksalen aufgeschrieben werden:daß wir glauben, Jesus sey der Christ, der Sohn Got»tes und daß wir durch den Glauben das Leben haben inseinem Namen.
In der großen Wahrheit, daß Jesus Christus Gotteslieber Sohn sey, an dem er all sein Wohlgefallen habeund den wir hören sollen , liegt auch ungemein viel Trost.
Ist Jesus Christus der einige und geliebte SohnGottes, wie groß muß dann seine Liebe zu dem menschli»scheu Geschlecht seyn, daß er diesen seinen einigen, viclge»