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1 (1828)
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welchem ich Wohlgefallen habe. Den sollt ihrhören.

Weil uns die völlige und gewisse Ueberzeugung, daßJesus Christus, den wir für unfern Herrn und Heilandbekennen, der Sohn Gottes, der Abglanz seiner Herrlich»keit und das ausgedrückte Bild seines Wesens, mit demWater gleich ewiger und wahrer Gott ist, so überausnöthig ist, wenn wir mit Beherzigung und Zuversicht un-ser ganzes Heil, Weisheit und Gerechtigkeit, Heiligungund Erlösung, ewiges Leben und Seligkeit bei ihm suchenund unser Vertrauen auf ihn setzen sollen: so muß unsdas eigne Zeugnifi Gottes davon aus der lichten Wolkeüberaus wichtig und tröstlich seyn, da es das glaubwür-digste und zuverläßigste ist, wodurch alle Zeugnisse undBekenntnisse seiner Jünger, daß er Christus, der Sohndes lebendigen Gottes sey, bestätigt und versiegelt wurden.

Bei der Taufe Jesu am Jordan, wodurch er zum An-tritt seines Lehramtes eingeweihet wurde, wurde ihmauch von seinem Vater dies Zeugniß, aus dem Himmelgegeben, um ihn gegen die Widersprüche und bösen An-schläge der Ungläubigen und Gottlosen zu stärken. Jetztda die Zeit herbeigekommen war, daß er seine Todes-leiden übernehmen und über dem Bekenntniß, daß er derSohn Gottes sey, zum Tode sollte verdammt werden,ehrte und stärkte ihn sein Vater wieder mit der feierlichenErklärung: Dies ist mein lieber Sehn, an welchem ichWohlgefallen habe.

Der Vater erklärte ihn damit für seinen Sohn imeigentlichen und erhabensten Verstände, wie er nie einenEngel oder Menschen dafür erklärt Hatz nemlich für sei-nen eingebornen, eignen, natürlichen Sohn, den er vonEwigkeit auf eine uns unbegreifliche Weise gezeuget, derdie ganze Natur seines Vaters hat und in dem alle Fülleder Gottheit wohnt, der mit dem Vater gleiches We-sens ist.

Darum nennt er ihn mit Nachdruck seinen liebenoder geliebten Sohn, an dem er sein Wohlge-fallen hat, weil er in ihm sein ganzes Bild, alle seineunendlichen und liebenswürdigen Vollkommenheiten erblickt

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