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1 (1828)
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409
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Ewige zü sehen, den guten Kampf des Glaubens zu käm-pfen und das ewige Leben zu ergreifen.

Anwendung.

Dazu sollen wir uns dann aber auch die VerklärungChristi dienen lassen. Dazu ist sie uns ausgeschrieben undbekannt gemacht worden, daß sie uns zum Glauben an Ie-sum wecken und darin stärken und befestigen soll, daß sieuns reizen und bewegen soll zu verleugnen alles ungöttlicheWesen und die weltlichen Lüste, züchtig, gerecht und gott-selig zu leben in dieser Welt, abzulegen die Sünde, dieuns anklebt und träge macht, und zu laufen durch Geduldin dem Kampf der uns verordnet ist, damit wir überwin-den und als Ueberwinder der himmlischen Herrlichkeit theil-hastig werden. Jesus hat uns Matth. i3. 4 I. versichert:daß die Gerechten leuchten würden wie die Sonne in ihresVaters Reich. Sein Wort bezeugt es uns, daß Gott sieverordnet habe, daß sie gleich seyn sollen dem Ebenbildseines Sohnes, auf daß derselbige der Erstgeborne scyunter vielen Brüdern, daß Gott diejenigen, die er gerechtmacht auch herrlich mache, daß Jesus Christus ihrennichtigen Leib verklären werde, daß er ähnlich werdeseinem verklärten Leibe. Denn wurden seine Kleider, diedoch bald den Kricgsknechten zum Raube dienen mußten,seines Glanzes mit theilhaftig, wie vielmehr wird er sei-nen Gläubigen, die ihm näher angchen und auhangen, dieGlieder seines Leibes und ein Geist mit ihm sind seinerhimmlischen Klarheit theilhaftig machen.

Laßt uns dann doch, geliebte Zuhörer, diesem herrlichenKleinod, dieser ewigen und über alle Maßen wichtigenHerrlichkeit nachjagen mit unermüdetem Fleiß und in derrechten Ordnung, die uns das Evangelium anweiset. Laßtuns nicht als die Thoren handeln, die bloß auf das Zrr-dische und Vergängliche sehen, mit ihren Herzen und ih-ren Bemühungen dabei allein stehen bleiben und die Se-

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