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vom Himmel herab das Zeugniß: dies ist mein lieberSohn, an dem ich Wohlgefallen habe, um ihn zu belebenund zu starken. Itzt da die Zeit herannahete, daß er sichals Hoherpriester seinem Vater aufopfern und feine könig»liche Würde öffentlich verhöhnt und von den Menschenunter die Füße getreten werden sollte, stärkte ihn der Va-ter durch diese seine Verklärung. ,
2 ) Sie geschah aber nicht allein um feinet willen, son»dern auch um seiner Jünger und um unsertwillen.
Seine Jünger sollten daraus sehen, daß der Standseiner Erniedrigung nicht immer dauern, sondern bald indie höchste, göttlichste Herrlichkeit würde verwandelt wer»den, die ihm eigenthümlich war und wovon er ihnen ei»nen vorläufigen Blick geben wollte.
Sie sollten aus dieser Verklärung ihres Herrn undMeisters in himmlischer und göttlicher Klarheit lernen,daß sein Reich nicht von dieser Welt, sondern ein himm-lisches Reich sei, ein Reich des Lichts, das der Obrigkeitder Finsterniß entgegen steht.
Sie sollten durch die Verklärung Christi gestärkt undbefestigt werden im Glauben der großen Wahrheit, diesie erkannt und bekannt hatten, daß Zesus sei Christus,des lebendigen Gottes Sohn.
, Sie sollten dadurch vor Aergerniß bewahrt werden ander tiefen Schmach und Erniedrigung die Jesu in seinemletzten Leiden noch bevorstand, wenn sie sein Angesicht mitBlut und Speichel bedeckt uni5 seinen ganzen Leib zer-fleischt und nackend am Kreuz würden hangen sehen, dannsollten sie zurück denken an das, was sie auf diesem Bergegesehen hatten, wo sein Angesicht leuchtete wie die Sonneund seine Kleider weiß wurden als ein Licht, damit sie imGlauben nicht irre würden.
Die Verklärung Christi sollte für sie ein Spiegel undUnterpfand der himmlischen Herrlichkeit seyn, wozu sienach diesem kurzen Erdenleben mit Christo sollten erhobenwerden, damit sie desto freudiger und williger fortfah-ren möchten, sich selbst zu verleugnen ihr Kreuz, aus sichzu nehmen und Zesu nachzufolgen, auf das Unsichtbare und
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