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1 (1828)
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j s kränklicher Umständen wegen ihr Ende nahe vorstellen! ^ und darauf bereiten, aber sich gegen Bermuthen wieder

j z erhöhten oder doch länger fortleben , als sie es sich ge»

^ dacht haben. Bei diesem Verzug können sie schläfrig,

^ in die Welt wieder mehr verflochten, des fortwährenden

ch Leidens und Kämpfens überdrüssig, im Wachen und Be»s then, im Gebrauch der Gnadenmittel und in ihrer ganzen! l geistlichen Wirksamkeit, in allem, was zu der Bereitschaftl auf die Zukunft des Herrn gehört, nachlaßig werden. Dass! ist freilich nicht gut, aber es ist doch oft leider der Fall! i und ist es auch bei den zehn Jungfrauen, bei den Klugen

Ai sowohl als bei den Thörigten. Für alle war es unan»

ständig und schädlich, aber für die Klugen war es dochs,, nicht verderblich, denn sie hatten Oel in ihren Gefäßen.N Der h. Geist war in ihnen geblieben z ob sie ihn gleich

l i betrübt hatten, so war er doch nicht von ihnen gewichen,

^ i sondern hatte sein Gnadcnwerk in ihnen erhalten und wecktej.- sie zur rechten Zeit zum gehörigen Ernst. Aber für diez ^ Thörigten wurde das Schlafen ganz verderblich, weil ih»s?, nen das Oel des Geistes und des Glaubens fehlte. Undhatten sie es vorher zu suchen und zu erlangen versäumtzr i so waren sie durch das Einschlafen völlig ungeschickt dazuEs geworden. Hatten sie vorher, die Warnungen ZesuApoc.kl Z, iv. Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt nochwarm bist, nicht zu Herzen genommen, so konnten sie imSchlaf, seinen Rath im i8. Kap. nicht befolgen: IchN rathe dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feueru durchläutert ist.

^ i Für sie sähe es darum sehr mißlich aus , als zurjl Mitternacht ein Geschrei ward: Siehe, der^ Bräutigam kommt, gehet aus ihm entgegen,ssi Dies Geschrei zur Mitternacht bezeichnet theils das! ; ernstliche Warten und Wecken der Diener Christi, die beij dem Anbruch des jüngsten Tages auf Erden leben, auf- die Zeichen der Zeit achten und daraus von der nahenAnkunft des Herrn vergewissert werden, theils das Feld»^ geschrei, die Stimme des Erzengels und der Posaunen^ Gottes, womit der Herr nach i.Thess. 4. an jenem Tages kommen wird. Das dieß Geschrei zur Mitternacht