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ii. T h e i l.
Denn die zu Jesu, dem Mittler des neuen Testaments,gekommen sind, die sind auch gekommen »zu dem BlutderBesprengung, dasda besserredetalsAbels.«
>— Denn das Blut der Besprengung, wozu die Gläubi-gen des neuen Testaments gekommen sind, ist das BlutJesu Christi, das er zur Vergebung unsrer Sünden ver-gossen hat und uns davon rein macht, wie Johannes sagt:Das Blut Jesu Christi, des Sohns Gottes, macht unsrein von allen Sünden; r. Joh. i.
Ein Blut der Besprengung heißt aber Jesu Blut:
1) mit Hinsicht und Anspielung auf jenes Opferblut,womit Mose, der Mittler des Sinaitischen Bundes, beidessen Aufrichtung die Kinder Israel besprengte. Dennnachdem sie nochmals erklärt hatten: »Alles, was der Herrgesagt hat, das wollen wir thun und gehorchen,« besprengteer sie mit Opferblut und sagte dabei: Sehet, das ist dasBlut des Bundes, den der Herr mit euch machet überalle diese Worte. 2 B. Mos. 24, >7. 8. Dieß Bundes-blut, so wie alles Opferblut, womit die Kinder Israel,ihre Personen, Heiligthümer und Häuser bey verschiedenenGelegenheiten besprengt wurden, war ein Vorbild von demBlute Christi, das deswegen auch ein Blut der Bespren-gung genannt wird. —
2) und zwar vornehmlich, weil es die heilsbegierigeSeele durch den Glauben so erreicht und es ihr so zuge-eignet wird, als wenn ein Mensch wirklich mit Blut be-sprengt wird und man es an den Tropfen, die auf ihngefallen sind, sehen kann, daß dieses Blut ihn gelte undangehe, daß er in Gemeinschaft damit stehe. Denn alleKräfte und Verdienste des Blutes Christi kommen den Gläu-bigen zu gut; Alles, was Jesus dadurch erworben hat, wirdihnen von Gott geschenket und zugerechnet. Und 0 welchein Glück und Trost ist diese Zueignung des Blutes Christifür uns, da es uns mit Gott versöhnt, unsre Sünden vor