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1 (1828)
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meinschaft eröffnet hätte, wenn wir dabei unser altes Herzbehielten, das von Gott abgeneigt ist, das an Gottes Ge-meinschaft und Wegen, an seinem Dienst und seiner Ver-herrlichung einen Widerwillen hat, das in seinem Dichtenund Trachten eitel ist. Wenn er nicht in seinem Cvangeliodas Wort der Versöhnung aufgerichtet und das Amt, dassie predigt, angeordnet hätte z wenn er uns nicht den hei-ligen Geist und dessen erleuchtende und hcrzveränderndeGnade erworben hätte und mittheilte: dann würden wirbey Allem, was Jesus für uns gelitten und gethan hat,in unsrer Feindschaft gegen Gott beharren, sie durchherrschende Sünde lebenslang fortsetzen und ewig vonGott geschieden bleiben.

Aber Jesus hat als ein vollkommner Mittler Alles zuWege gebracht, was nur immer zu unsrer vollständigenAussöhnung und Wiedervereinigung mit Gott erfordertwird. — Daß er durch seinen Gehorsam bis zum Todeam Kreuz alle Forderungen der Gerechtigkeit und des Ge-setzes Gottes völlig befriedigt, hat sein Vater dadurchöffentlich bezeuget, daß er ihn von den Todten aufcrwek»ket, zu seiner Rechten in den Himmel erhöhet und ihmden für sein Volk verheißenen Geist gegeben hat. VomHimmel herab arbeitet Jesus nun durch sein Wort undGeist an den Menschen, um sie zur Buße und zum Glau-ben zu bringen, ihre Hetzen mit Liebe und Zutrauen zuGott Hinzuneigen. Die Botschafter des Evangeliums,die er zu ihnen sendet, bitten sie an seiner Statt: Lasseteuch versöhnen mit Gott. Geben wir nun seinem WorteGehör und seinem Geiste Raum, lassen wir uns dahinbringen, daß wir unsre Entfremdung und Abweichung vonGott durch die Uebertretung seiner heiligen Gebote alsunser Unglück und Schande erkennen, über unsre Sündenund das schreckliche Verderben, worin wir durch dieselbengerathen sind, leidtragen, unsren Sünden und ihrem Diensteentsagen, nach der Gnade und Gemeinschaft Gottes unssehnen, die Versöhnung mit Gott durch Jesum, als deneinig-m Mittler, begehren und annehmen, uns zu ihmhinwenden und ihn um seine Vermittlung und Fürsprachevon Herzen und anhaltend bitten: so nimmt er uns mit