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derben, denn ich habe eine Versöhnung gefunden; 'HiobZZ, 24. Der Sohn Gottes übernahm es, ein gültigesLösegeld für die Schulden der Menschen zu bezahlen undan ihrer Statt der Gerechtigkeit Gottes eine vollkommneGenugthuung zu leisten, die Menschen aber auch zum Su-chen und Annchmen der Gnade Gottes, die ihnen nun inseinem Sohn konnte angeboten werden, zu bringen. Seineübernommene Vermittlung und Genugthuung konnte abernicht anders ausgeführt werden, oder er, der eingeborneSohn Gottes, mußte Mensch werden und in der mensch-lichen Natur den Gehorsam leisten, den wir schuldig ge-blieben waren, und die Strafe Nbtragcn, die wir mit un-fern Uebertretungen verdient hatten. Dazu bequemte ersich willig aus Liebe zu unserm Heil; das Alles ließ ersich gern gefallen um der Freude willen, verlorne Sündergerettet, Unglückliche glücklich gemacht zu haben, führtetreu und standhaft aus, was das Mittleramt erfordert,bis er sterbend sagen konnte: Es ist vollbracht. Denner erniedrigte sich selbst, nahm Knechtsgestallt an sich undward gehorsam bis zum Tode, ja bis zum Tode amKreuz; Phil. 2. Daher kann er auch selig machen Alle,die durch ihn zu Gott kommen; Ebr. 7. — Durch seineMenschwerdung und Aufopferung hat er aber nicht alleinder Gerechtigkeit Gottes an des Sünders Stelle genug-gethan und die Hindernisse gehoben, die ihrethalben unsrerBegnadigung im Wege waren; sondern er hat uns auchden lebendigmachenden Geist mit allen seinen Gaben undGnadenwirkungen erworben, wodurch er unsre verfinstertenund fleischlichgesinnten, von Gott abgeneigten, widerspenstigenund ungläubigen Herzen erleuchten, verändern und erneu-ern, mit Schaam, Neue und Traurigkeit über unsere Sün-den und Abweichungen von Gott, mit Sehnsucht und Ver-langen nach Gott und seiner Gemeinschaft, mit Glaubenund Liebe erfüllen, Gottes Bild'in uns Herstellen und unsmit Leben aus Gott beleben kann. Denn Jesus ist einvollkommener Mittler, sowohl in Ansehung der Menschen,als in Ansehung Gottes. Was könnte es uns auch Hel-sen, daß Jesus der Gerechtigkeit Gottes an des SündersStatt genuggethan, und uns den Zugang zu seiner Ge^