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1 (1828)
Entstehung
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hergehenden beschreibt. Mit dem herzlichen Wunsch, daßdieß durch Gottes Gnade geschehen möge, betrachten wir:

I. Die Vereinigung der Gläubigen mit Jesu, demMittler des neuen Testaments z

II. Ihre Gemeinschaft mit seinem Blut, dem Blut desneuen Testaments, das besser redet denn Abels,

i. T h e i l.

Von den gläubigen Christen behauptet der Apostel,daß sie gekommen sind »zu Jesu, dem Mittler des neuenTestaments,« zur Vereinigung und Gemeinschaft mit ihm.Dieß ist, wie schon gesagt, der Grund der übrigen Vor-rechte, die Paulus ihnen in dem Vorhergehenden zuge-sprochen hatte. Wer das weiß, daß er zu Jesu gekom-men, und mit ihm vereinigt worden, der kann sich auchversichert halten, daß er Theil hat an dem Reiche Gottes,dem Reiche der Gnade und der Herrlichkeit, daß er mitallen heiligen Engeln und mit allen frommen Menschen imHimmel und auf Erden, ja mit Gott selbst, dem Richterüber Alle, in einer seligen Verbindung stehe. Darum müs-sen wir dieß letzte Stück mit vorzüglicher Aufmerksamkeitbetrachten, damit wir es desto zuverläßiger entscheiden kön-nen, ob es bei uns seine Richtigkeit damit habe.

Als der Mittler des neuen Testaments wird Jesus unshier vorgestellt und als einen solchen müßen wir ihn noth-wendig erkannt, begehrt, gesucht, benutzt und erfahrenhaben, wenn wir uns seiner Gemeinschaft getrosten undalle Vorrechte des Christenthums zueignen wollen.

Ein Mittler ist eine Person, die zwischen zwei Par-theien, die miteinander zerfallen und in Uneinigkeit gera-then sind, ins Mittel tritt, ihre Sache schlichtet, die Ur-sache des Streits und die Hindernisse der Freundschaftaus dem Wege räumet und die Uneinigen wieder vereini-get. Ein solcher Mittler ist Jesus, und zwar ein Mitt>

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