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1 (1828)
Entstehung
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Liebe anslöschen. Er kämpfte und duldete mit unverän»dcrlicher Liebe fort, bis er sagen konnte: Es ist voll»bracht.

Eben so stark und eifrig, so beständig und unverän»derlich beweiset -sich auch die Liebe Jesu zu seinen Aus»erwählten in der Zueignung des erworbenen Heils. DieMenge und Strafbarkeit ihrer Sünden, ihr tiefes Elendund Verderben durch dieselben, ihre große Unreinigkeit undUnwürdigkeit kann ihn nicht abhalten sich ihrer zu erbar»men und sie in seine Gemeinschaft zu ziehen z keine Feinde,Bande und Hindernisse sind so mächtig, daß sie ihre Be»kehrung zu ihm verhindern könnten z seine Liebe, die starkist wie der Tod, überwindet Alles und besiegt auch dasWiderstreben ihrer verderbten Natur und bringt ihr Herzzur willigen Uebergabe an ihn. Der Eifer seiner Liebezu ihnen ist fest wie das Grab. Er leidet es nicht, daßihm seine Geliebten genommen werden, sondern eifert ge»gen ihre Feinde, halt sie fest und sorgt dafür, daß sienimmermehr umkommen und sie ihm niemand aus seinerHand reiße. Er leidet es aber auch nicht, daß sie ihrHerz zwischen ihm und der Welt theilen; denn seine Liebeist eifersüchtig und will das ganze Herz seiner Geliebtenhaben. Er eifert gegen die Eigen», Welt» und Sünden»liebe, die noch in ihren Herzen ist, un. sie zu verzehren,wie das Grab den Körper verzehrt, der ihm übergebenist und den es fest hält., Er bestraft und züchtigt dieGläubigen darüber aus Liebe und Eifersucht in der Liebe.

Seine Liebe zu den Gläubigen ist auch beständig, un»veränderlich und unaufhörlich, wie eine feurige Glut undgroße Flamme, die durch ganze Ströme von Wasser nichtausgelöscht werden kannz sie dauert ohne Abwechselungund Ende fort bis in die ewige Ewigkeit. Wenn er ihnenauch nicht immer gleiche Beweise und Empfindungen da-von giebt, wenn er sie auch über ihre Sünden und Unar»ten bestraft, oder sie mit schweren Prüfungen und Leidenbelegt und sich nicht um.sie zu bekümmern scheint, sobleibt seine Liebe doch immer gleich stark und groß, wiedas Feuer und der Glanz der Sonne, wenn sie auch hin»tcr dunkeln Wolken verborgen ist. Darum rühmet Paulus