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1 (1828)
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als die Mitgebundcncn, und derer die Trübsal leiden, alsdie ihr auch noch im Leibe lebet. Denn so ein Glied lei»det, so leiden alle Glieder mit, und so ein Glied wirdherrlich gehalten, so freuen sich alle Glieder mit. DasWort Gottes stellt uns auch viele ermunternde Beispielevon eifrigen und gesegneten Fürbittern vor, an Abraham,Mose, Samuel, Esra und Daniel, an Jesu und seinenAposteln. Paulus bezeugt ja fast in jedem seiner Briefeden Gläubigen, daß er ihrer ohne Unterlaß in seinem Ge»beth vor dem Herrn gedenke. Seinem Beispiel und sei»ncr Ermahnung mäßen wir folgen, die Liebe zu unfernMitmenschen überhaupt und zu Gottes Kindern insbeson»dere das Verlangen, daß Jerusalem gebaut und die KircheGottes blühender werde, daß Jesus in dem Garten der»selben mehr edle Früchte finde, die ihn ergötzen, muß unsdazu antreiben. Wie würde Gottes Volk noch mehr sei»ner Gaben die Fülle haben, wenn mehr Eifer im Gebethund in der Fürbitte wäre! Weil Gott das Gebeth derGläubigen, wenn es ernstlich ist, zu erhören und auf das»selbe zu geben und zu thun versprochen hat, was sie nichtgeben und thun können: so können sie dadurch ihren Räch»sten viel nützen. Hat Jesus verheißen: wo zwei untereuch eins werden auf Erden, warum es ist, daß sie bittenwollen, das soll ihnen wiederfahren von meinem -Vaterim Himmel, Math. 18, 19: wie viel mehr können sieerwarten, wenn Viele, wenn Alle für einander bethen z denndas Gebeth der Heiligen steigt als ein angenehmes Rauch»werk auf zu Gott und wird von unserm himmlischen Ho»henpriester mit seiner Fürbitte begleitet. Apoc. 6. Wiestärkend und tröstend ist es auch für ein Kind Gottes,wenn es weiß, daß viele Gläubige seiner im Gebeth ge»denken. Liebloses Richten, Tadeln und Kränken, Uneinig»keit, Zank, Neid und Streit würden unter den Christenweniger, hingegen Eintracht, Liebe, Frieden und Freudeallgemein seyn, wenn die Fürbitte häufiger und herzlicherwäre. Denn durch die Fürbitte wird die Liebe, die'Got-tes Bild ist, die so wohlthätig und erquickend ist, nichtallein geübt, sondern auch genährt und gestärktz wir nüz»zen nicht allein Andern durch dieselbe, sondern wir beför»