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dern auch unsere Glückseligkeit, weil sie viel dazu beiträgt,unsere Herzen in liebreichen und wohlwollenden Gesinnun»gen gegen den Nächsten zu erhalten und zu befestigen z dieEmpfindungen des Unwillens werden besänftigt, Zorn, Hass,Neid und Rachgier unterdrückt, unsere Bekümmernisse undSorgen bei dem Anblick des leiblichen oder geistlichen Elendsunserer Nebenmenschen und dem Gefühl unseres eigenenUnvermögens ihnen zu helfen, werden dadurch erleichtert,wir werden durch den vielen Umgang mit Gott und dieöftere Unterredung mit ihm über unsere und Anderer An»gelegenheiten gemeinsamer und vertrauter mit ihm, Gottähnlicher und empfänglicher für seine Mittheilungen. Dennwir ehren ihn durch unsere Fürbitte als den allgcnugsamenund liebreichen Gott, der allen Heiligen in allen Lagenund Bedürfnissen helfen kann und helfen willz und wermich ehret, spricht der Herr, den will ich wieder ehren.
ii T h e i l.
Sind nun gläubige Christen verpflichtet, für alle Men»schen überhaupt und für alle Heiligen insbesondere zu fle»hen: so sind sie es noch vielmehr für ihre Lehrer, mitdenen sie in einer genauen Verbindung stehn und derengesegnete Amtsführung einen wohlthätigen Einfluß auf sieund den Bau des Reiches Gottes hat. Darum läßt esPaulus auch nicht dabei bewenden, daß er die Christen zuEphesus ermahnt, für alle Heilige zu bethen, sondern for»dert sie noch ganz besonders zur Fürbitte für sich auf,wenn er hinzusetzt: Und für mich, auf daß mir ge»geben werde das Wort mit freudige m Aufthunmeines Mundes, daß ich möge kund machen dasGeheimniß des Evangeliums, welches Boteich bin in der Kette, auf daß ich darin freudighandeln möge und reden, wie sichs gebühret.
Das Amt der Lehrer des Evangeliums ist ein sehrhohes, wichtiges und heiliges Amt, ein Amt des Geistes,