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1 (1828)
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Gefahr ist, für ewig verloren zu gehen, des ewigen Todeszu sterben, mit allem Nachdruck zuzurufen: wcts schlä»fest du? ja daß ein jeder von solchen sich selbst wohl denVerweis geben möchte: was schläfst du und wie kannstdu so sicher und ruhig sein in deinem unversöhnten undungeheiligten Zustand, in °den Händen deiner Feinde, diedir nach der Seele stehen, in der Gefahr der ewigenVerdammniß, worin du schwebest? Hast du denn garkeine Liebe zu deinem ewigen Heil? gar kein Mitleidenmit dir selbst? kein Anliegen für deine Erlösung und Se-ligkeit ? Es ist doch deine eigne Seligkeit, die du schaffensollst, und die du so schändlich versäumest. Längst hättestdu aufstehen und deine Seligkeit mit Furcht und Zitternschaffen sollen, da so manche Weckstimme an dich ergangenist. Jetzt ist es hohe Zeit, da du nicht weißt, ob dumorgen noch lebst. Heute, heute, so du des Herrn Stim-me hören wirst, verstocke doch dein Herz nicht länger,versäume nicht länger die Gnade Gottes, die dir nochangeboten wird, stehe auf und rufe Gott an, daß er dichnicht in deinen Sünden sterben und verderben lasse, son-dern sich deiner erbarme, dir Buße und Glauben anJesum schenke, dir deine Sünden vergebe und zur neuenKreatur dich mache, dir ein weises und frommes, wachen-des und bethendes Herz verleihe. So, geliebte Zuhörersollte sich billig ein jeder Unwiedecgeborne zurusen, derbis dahin sein Heil versäumt, seine Bekehrung unterlassen,außer dem Reich Gottes in der Obrigkeit der Finsternißund in der Gefahr des ewigen Verderbens geblieben istzaber diesem Ruf auch folgen, ein guter Streiter JesuChristi, ein wachender Knecht, eine wachende Magd desHerrn werden, bethen und wachen mit allem Anhalten,wie Paulus ermahnt.

Aber nicht allein der Unbekehrte, der bis dahin beialler Gefahr, worin er schwebt, im Schlaf der Sünde ge-legen, sondern auch der Bekehrte und Gläubige verdientnoch manchmal den Verweis: was schläfst du? und hatUrsache, ihn sich selbst zu geben, wenn er ihm nicht vonandern gegeben wird. Denn auch die klugen Jungfrauenwerden schläfrig und schlafen ein, die Gläubigen werden