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brauchen, durch seine Aussprüche, Zeugnisse, Lehren, Er»Mahnungen, Warnungen, Verheißungen und Drohungenunfern alten Menschen mit seinen Lüsten, das Reich desSatans mit seinen Befestigungen, Unwissenheit, Lügen,Zrthümern, Sünde und Lastern, anzugreifen, zu schwächenund zu verstören, Eroberungen für unfern Heiland zu ma-chen und seinem Reich Vortheile zu verschaffen, nach demVorgang seiner Apostel.
In unserm Texte empfiehlt hierauf der heilige Pau-lus den gläubigen Christen das Gebeth, den Fleiß undEifer in demselben, als eine andere geistliche Waffe, alsein bewährtes Mittel in ihrem geistlichen Streit nicht un-ter zu liegen, sondern den Sieg davon zu tragen; wenn ersagt: Und bethet stets in allem Anliegen mit Bit-ten und Flehen im Geist.
Möchte die darüber anzustellende Betrachtung dazugesegnet sein, daß wir anhaltender im Gebeth würdenund den ausgebreiteten Nutzen desselben reichlicher erfüh-ren! Mit diesem Wunsche betrachten wir:
I. Das Gebeth als ein wichtiges Stück der geistlichenWaffenrüstung.
II. Sehen wir, warum und wie es Christen nach derAnweisung Pauli in unserm Texte verrichten mäßen,wenn sie sich als gute Streiter Jesu Christi bewei-sen wollen, nehmlich stets und im Geiste..
i. Thei l.
Die zum geistlichen Streit und Sieg ganz unentbehr-liche Waffe, die uns der Apostel in unserm Texte em-pfiehlt, ist — das Gebeth. Bethet stets in allemAnliegen, mit Bitten und Flehen im Geist, rufter ihnen zu. Er wußte es durch göttliche Belehrung undeigene Erfahrung, wie nöthig und nützlich das Gebeth inallen Umständen und besonders auch im geistlichen Streit