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Wir^ geliebte Zuhörer, sollen durch diese Geschichtelernen , welch einen großen Einfluß der Eifer und dieTrägheit im Gebeth auf den guten oder schlechten Er»folg im Fortgang unseres geistlichen Streites und ganzenChristenthums hat. Denn die Führung der Kinder Zs»rael aus Egypten durch die Wüste nach Canaan ist eineAbbildung von der Führung der gläubigen Christen durchdie Wüste dieser Welt nach dem himmlischen Canaan-, wassich mit den Kindern Israel zugetragen hat, ist ihnen nachi. Cor. io. zum Vorbild geschehen und zum Trost, zurLehre und Warnung ausgeschrieben. Diese Geschichte solluns darum von der Nothwendigkeit eines anhaltendenGebethes im Kampf mit unfern geistlichen Feinden über»zeugen. Darum ermahnt uns Paulus auch so ernstlichdazu bei feiner Darstellung und Empfehlung der geistli»chen Waffen.
T e ? t.
Epheser 6, 18.
Aus dem Schluß des vorhergehenden Verses habenwir, geliebte Zuhörer, zuletzt das Wort Gottes als einSchwerdt des Geistes betrachtet und gesehen, wie wirdasselbe als eine Schutz» und Trutz »Waffe gegen unseregeistlichen Feinde gebrauchen können und sollen. Es kannuns keine Versuchung begegnen, der wir nicht manchen,sie unkräftig machenden und zurückschlagenden Spruch ausGottes Wort entgegenhalten könnten, wenn wir mit sei»nein Inhalt recht bekannt sind, nach dem Beispiel unseresVorgängers im Streit, des Herrn Jesu, der alle listigenAnläufe des Teufels in der Wüste, auf der Zinne desTempels und auf dem hohen Berge damit abwies und zuSchanden machte, daß er ihm das Wort Gottes vorhieltund sich auf das berief, was gegen seine Versuchungendarin geschrieben stand.
Das Wort Gottes, dies mächtige, siegreiche Schwerdtdes Geistes, müssen wir auch als eine Trutz »Waffe