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Schutzwaffcn versehen sein, daß sie die schädlichen An-schläge ihrer Feinde vereiteln und ihren listigen AnläufenWiderstand thun können, sondern auch mit Trutzwaffen,um selbst ihre Feinde anzugreifen und zu überwinden. Zudem Ende empfiehlt ihnen Paulus das Schwerdt des Gei-stes, welches zu beiden dienen kann, sich zu schützen gegendie Anfälle der Feinde, aber auch sie anzugreifen und zubesiegen.
Was er unter dem Schwerdt des Geistes verstehe,sagt er selbst, nehmlich das Wort Gottes. So heißt derInhalt der ganzen Bibel, des alten und neuen Testaments,die gesammte Gnadcnlehre, die uns darin offenbaret ist, weilsie von Gott herrühret, von ihm geredet und eingegebenist, nach 2. Tim. 3 , i 6 z weil dies Wort den ganzenRath und Willen des dreieinigen Gottes zum Gegenstandhat und uns den Weg zeiget, worauf wir von ihm abge-wichene, verirrte und verlorne Sünder wieder zu seiner se-ligmachenden Gemeinschaft gelangen und darin bleibenkönnenz weil uns Gott darin laut und deutlich sagt, waser für uns gethan hat und an uns thun will zu unsermHeil, was aber auch von uns geschehen und unterlassenwerden müße, damit seine heilsamen Absichten an uns er-reicht werden können.
Dies theure Wort Gottes nennt hier der Apostel einSchwerdt, womit es mehrmals verglichen wird, unter an-dern Ebr. 4 , 12. wo es heißt: das Wort Gottes istlebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidigesSchwerdt. Denn es hat Mit demselben viele Aehnlichkeitund leistet uns im Geistlichen die Dienste, welche dasSchwerdt im Leiblichen verschafft.
Das Wort Gottes hat mit einem Schwerdt vieleAehnlichkeit.
i) Schwerdter werden aus Stahl und Eisen gemacht,weswegen sie fest und dauerhaft sind. Diese vortrefflicheEigenschaft hat Gottes Wort auch an sich. Sein Inhaltist wahr und gewiß, Gläubige können sich fest und sicherdarauf verlassen. Wir haben ein festes prophetisches Wort.2^ Petr, i, ig. Seine Zeugnisse und Verheißungen sindfester als Himmel und Erde. Denn Himmel und Erde