ihrer Hoffnung zur Seligkeit immeryiehr befestiget, mu»thig und getrost zu werden suchen.
Daneben sollen sie auch das Schwerdt des Geistesnehmen, welches ist das Wort Gottes, wie Paulus sie inunserm Text ermahnt, und es als eine Schutz» und Trutz»Waffe gegen ihre Feinde gebrauchen. Dazu wollen wiruns denn mit dem Anfang des neuen Jahrs ermuntern.Denn in demselben muß der geistliche Streit fortgesetztwerden, wenn er angefangen ist, weil unsre geistlichenFeinde und mit denselben die Versuchungen, Gefahren undLeiden aller Art uns in dasselbe begleiten und nicht auf»hören uns anzufechten, bis wir durch einen seligen Todaus der streitenden Kirche in die triumphirende übergehen.
In dem neuen Jahr muß dieser geistliche Streit aberauch von euch angefangen werden, die ihr euch in demvorigen vergeblich dazu habt ermahnen lassen. Darumhat euch der Herr mit Langmuth und Geduld in das neueJahr hineingetcagen. Ihr seid unterdessen der Ewigkeitnäher gekommen, und vielleicht ist dies Jahr euer letztes;darum vereitelt nicht länger die Gnadenarbeit Gottes aneurer Seele, sondern kämpfet den guten Kampf des Glau»bens und ergreifet das ewige Leben, wozu ihr auch be»rufen seid. Wie gesegnet wäre diese meine Vorstellung,wenn ihr dazu kräftig ermuntert und gestärket würdet.Das gebe der Herr, in dessen Namen wir hier versam»mclt sind!
Mit diesem Wunsch betrachten wir:
I. Das Wort Gottes als das Schwerdt des Geistes;
II. Wie wir es als ein solches nehmen und gebrauchensollen.
i. T v e i l.
Gläubige Christen müßen in dem geistlichen Streit,den sie hier auf Erden in der Nachfolge Jesu mit denFeinden ihres Heils zu streiten haben, nicht allein mit