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werden vergehen, sagt Jesus Luc. 21. aber meine Worte 'vergehen nicht.
2) Sind Schwerdter hell und glänzend, und auch Got-tes Wort giebt einen schönen Glanz von sich. Es ist einLicht, das da scheint in einem dunkeln Ortz es offenbaretuns die herrlichsten Vollkommenheiten Gottes, und erleuch-tet die heilsbegierige Seele, daß sie mit Gott und gött-lichen Dingen, mit sich selbst, ihrem Heil und ihrer Pflichtrecht bekannt wird. Es ist ihres Fußes Leuchte und einLicht auf ihrem Wege. Die Befehle des Herrn sind rich-tig und erfreuen das Herz, die Gebote des Herrn sindlauter und erleuchten die Augen. Ps. 19.
3 ) Ist ein Schwerdt scharf und spitz, daß man damithauen und stechen kann. Eben das thut auch das WortGottes im Geistlichen. Es dringet durch in die Herzender Menschen, verwundet das Gewissen, sticht die eiterndenGeschwüre der Sünde auf, schwächet und tödtet den altenMenschen mit seinen Lüsten und Jrthümern. Es dringtdurch, bis daß es scheidet Seele und Geist, Mark undBein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne desHerzens. Ebr. 4. Diese Kraft offenbart es noch immer,wo es rein und mit Beweisung des Geistes gepredigtwird. Einen besonders auffallenden Beweis davon habenwir an der Predigt Petri, die er am Pfingstfeste vor denJuden hielt. Denn da sie das Wort hörten, ging eseinigen Tausenden durchs Herz, und sie sprachen mit ver-legenem Herzen zu Petro und den übrigen Aposteln: IhrMänner, lieben Brüder, was sollen wir thun?
Das Wort Gottes leistet auch im Geistlichen dieDienste, die das Schwerdt im Leiblichen gewährt.
Ein Schwerdt verschaffte, besonders bei den Alten, dieden Gebrauch des Pulvers nicht kannten, großen Nutzenim Krieg. Es diente nicht nur, sich gegen die Anfälleseiner Feinde zu schützen und zu vertheidigen, sondernauch dieselben anzugreifen, zurückzuschlagen und zu über-winden. Dazu dient auch Gottes Wort, um allen Ver-suchungen und Anfechtungen des Teufels, der Welt undSünde Widerstand zu leisten, sie abzulehnen und zu über-winden, wie wir solches an unserm Vorgänger im Streit,