Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
178
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Teufel, der alten Schlange, mit der Welt, die in ihm,dem Ärgen, liegt und es mit ihm hält, von dem falschenFrieden, der falschen Ruhe und der fleischlichen Sicher»heit, die unserer Seele so schädlich ist.

Diesen verderblichen Frieden will Jesus nicht unter»halten, begünstigen, befestigen und verbreiten, dazu ist ernicht gekommen, sondern ihn zu zerstören und aufzuheben,in Kampf und Streit zu verwandeln.

Er ist gekommen, uns selig zu machen von der Sün»de z darum können wir nicht mit der Sünde und unfernsündlichen Neigungen, Lüsten und Leidenschaften im Frie»den bleiben, wenn wir ihn zu unserm Seligmachcr an»nehmen.

Er ist gekommen, die Werke des Teufels zu zerstören,uns aus der Obrigkeit der Finsterniß zu erretten und insein Reich zu versetzen z darum können wir mit dem Leu»fel und seinen Werken nicht im Frieden bleiben, wenn wiruns ihm als unserm Herrn und Heiland -ergeben, um durchihn erlöset und selig zu werden.

Er ist gekommen, daß er uns errette von der gegen»wärtigen argen Weltz darum können wir auch nicht mitihr im Frieden bleiben, wenn Jesus sich als Jesus undErretter an uns offenbart, wozu er bestimmt und ge-sandt ist-

Wenn wir uns nun zu Jesu bekehren und durch denGlauben mit ihm vereiniget werden, dann mäßen wir mitdem Teufel, der Welt und Sünde brechen, alles Einver-ständnis; mit ihnen aufgeben, sie als unsere Feinde ansehnund behandeln. Dann kommt Streit und Kampf, dieSünde will nicht weichen und ihre gewohnte Herrschaftnicht verlieren, der alte Mensch, das Fleisch nicht gekreu-zigt und getödtet sein, es gelüstet wider den Geist. DerTeufel will seinen Pallast bewahren oder doch wieder er-obern z darum ficht er uns beständig an und geht umherwie ein brüllender Löwe.

Die Welt, selbst unsere Hausgenossen, wovon Jesusdie vornehmsten in folgenden Ws. anführt, werden unsereFeinde, Haffen, bestreiten und verfolgen uns als solche,die nicht mehr zur Welt gehören, nicht mehr mit ihr