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der Herr mir meine Beilage bewahren wird bis an je»nen Tag. Ich werde schon geopfert und die Zeit meinesAbschieds ist vorhanden. Ich habe einen guten Kampf ge»kämpfet ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glaubengehalten. Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Ge»rechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der ge»rechte Richter geben wird; nicht mir aber allein, sondernauch allen, die seine Erscheinung lieb haben.
Schluss.
Diese Gichtigen Wahrheiten, die uns der Herr ausseinem Worte zu betrachten vergönnt hat, sollte alle Un»bußfertige zur Buße wecken, alle Halbbekehrte und Bei»nahechristen zur völligen Bekehrung bewegen und alleSchwachgläubige ermuntern, eine völligere Hoffnung zusuchen und alle versicherte Gläubige, sich ihrer Hoffnung,des schönen Helm's des Heils sorgfältig zu bedienen.
Laßt euch darum noch zwei bis drei Bemerkungen undBitten hinzufügen, ehe ich schließe.
i) Die erste ist diese: Cs ist für einen christlichen Leh»rer sehr betrübt, daß er vielen seiner Zuhörer, die erliebt und deren Seligkeit er wünscht, die Hoffnung zurewigen Seligkeit absprechen muß und doch muß er dasallen denen thun, die ohne Buße und Glaube sind. Erwürde sie aufs schrecklichste betrügen und sich selbst >ver»werflich machen, wenn er ihnen sagen wollte, daß sie inihrem unveränderten Naturstand Hoffnung zur Seligkeithaben könnten. Aber muß ich nun auch gleich vielen un»ter euch, deren Heil ich wünsche, allen, die den schmalenWeg zum Leben, den Weg der Buße, des Glaubens undder Gottseligkeit nicht eingeschlagen haben, zu meiner Be»trübniß die Hoffnung zur Seligkeit nach dem Worte Got»tes absprechen: so kann ich euch doch zu meinem undeurem Trost versichern, daß ihr in eurem hoffnungslosen