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der mit zu der Waffcnrüstung Gottes gehört, wenn ersagt: Und nehmet den Helm des Heils.
Nach Anleitung dieser Worte betrachten wir, Gottgebe im Segen:
I. Den Helm des Heils, den der Apostel den Chri-sten als eine geistliche Waffe empfiehlt,
II. Was er von ihnen verlangt, wenn er sagt: Neh»met ihn-
i. T h e i l.
Zu der vollständigen Waffenrüstung der alten Kriegergehört auch der Helm, darum rechnet der Apostel ihnauch zu den Waffen, womit ein gläubiger Streiter JesuChristi in dem geistlichen Kampf, den er hier zu kämpfenhat, muß versehen seyn, und empfiehlt ihn den Christen,wenn er sagt: Und nehmet den Helm des Heils.
Der Helm, dessen sich die Alten im Krieg bedienten,Ivar eine Haube von Kupfer oder Eisen, die sie auf ihrHaupt setzten, um es zu beschützen, daß es von Pfeilenund Schwerdtstreichen ihrer Feinde nicht verwundet würde.Die Gestalt des Helms war wie das Haupt eines Men-schen, rund, so daß er dasselbe oben und auf allen Seitenbedeckte, nur vorne hatte er die nöthige Oeffnung, umdadurch sehen, Athem hohlen und reden zu können. Hin-ten pflegte man auf demselben einen schönen Federbusch zustecken, der in die Höhe stand. Der Helm gab daherden Streitern sowohl Ansehen, als Schutz und Muth, daßsie auf dem Kampfplatz ihr Haupt getrost empor hebenkonnten.
Was versteht nun aber Paulus unter dem Helm desHeils, den er den Gläubigen empfiehlt? Er versteht da-durch die lebendige, wohlgeordnete und gegründete Hoff-nung des Heils oder der Seligkeit. Dies wissen wiraus seinen eignen Worten, i. Thess. 5, 6. wo er schreibet:wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern seyn,