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angethan mit dem Krebs des Glaubens und der Liebeund mit- dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit.
Diese Hoffnung ist die gclassne, gläubige und zuver-sichtliche Erwartung aller Güter, Wohlthatcn, Segnungenund Seligkeiten, die Gott seinem Volk zugcdacht und ver-heißen hat. Sie ist das köstliche Eigcnthum und Vorrechtgläubiger Christen, die den heiligen Geist haben und durchdenselben zur lebendigen Hoffnung der Seligkeit wieder-geboren sind z nur in ihrer Brust kann sie wohnen undwirken, weil sie ein Werk des heiligen Geistes und eineFrucht des Glaubens ist, weil sie in der Ordnung erlangtund bestätigt wird, die Paulus Nöm. 5, i. 2 . angiebt,wenn er sagt: Nun wir sind gerecht worden durch denGlauben, so haben wir Friede mit Gott durch unsernHerrn Jesum Christum, durch welchen wir auch einenZugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darin wir ste-hen und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herr-lichkeit, die Gott geben wird. Denn der lebendige Glaube,der uns mit Christo verbindet und neue Wirksamkeiten inunsrer Seele hervorbringt, ist die eigentliche Quelle derHoffnung. Er verbreitet Licht in unsern Seelen, daß wirGott und sein Wort recht erkennen, er bringt uns durchChristum zur Vergebung unsrer Sünden, so daß keineVcrdammniß mehr an uns ist und wir nichts Übels mehrvon Gott zu befürchten haben, sondern seine Kinder undErben sind. Er lehrt uns die Verheißungen Gottes fürwahr annehmen und dadurch versiegeln, daß Gott wahr-haftig istz er macht sie uns wichtig und gicbt uns An-thcil an denselben. Er ist eine gewisse Zuversicht deß,das man hoffet und nicht zweifelt an dem, das man nichtsichet. Ebr- n, r.
Die Hoffnung der Gläubigen ist auf ihr wahres Heil,auf ihre ewige Seligkeit gerichtet, auf alles was zumAnfang, zur Fortsetzung und Vollendung desselben in die-sem und dem zukünftigen Leben gehört. Zn Ansehungdieses Lebens erwartet es daher die Hoffnung der gläu-bigen Christen nicht, daß der Herr ihnen große Reich-thümer, beständige Gesundheit, viel Ehre bei der Weltund lauter gute Tage gebe, hingegen alle Leiden und
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