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rig werden die sie bis dahin nicht gesucht haben. Ue-berzeuge alle Unwiedergebohrene, daß ihre Hoffnung falschist, daß sie ohne Hoffnung sind. Schenke ihnen deinenGeist, daß sie mit Erkenntniß und Bereuung ihrer Sündeerst in Christo das Heil suchen worauf sie ihre Hoffnunggründen können. Stärke aber auch die Hoffnung der Gläu-bigen, daß sie dieselbe als einen Helm ergreifen und sichaller ihrer Seegnungen erfreuen können. Amen!
T e L t.
Epheser 6, 17.
Zuletzt betrachteten wir, geliebte Zuhörer, das vor-nehmste Stück der Waffenrüstung Gottes, womit Christengerüstet seyn sollen, nehmlich den lebendigen, gerecht-und seligmachenden Glauben, wovon Paulus sagt: vorallen Dingen ergreifet den Schild des Glaubens, mit wel-chem ihr auslöschen könnt die feurigen Pfeile des Böse-wichts. Denn so wie die alten Krieger unter den He-bräern, Griechen und Römern auf ihren Schild den größ-ten Werth legten, den rechten Gebrauch und die standhafteBewahrung desselben für die Haupteigenschaft eines gutenStreiters hielten: so sollen sich auch Christen bei ihremgeistlichen Streit den Glauben, den rechten Gebrauch unddie sorgfältige Bewahrung desselben über alles wichtigseyn lassen, weil sie ohne den Glauben die übrigen Waffennicht recht gebrauchen können, weil der Glaube für sieso wohlthätig, Sieg- und Heil-bringend ist. Denn ervereiniget sie mit Christo und macht sie sowohl stark alsgerecht in ihm, er ist der Sieg, der die Welt überwun-den hat und der Schild, womit sie die listigen Anläufedes Teufels vereiteln und seine feurigen Pfeile auslöschenkönnen.
Nachdem Paulus den Streitern Jesu Christi den Schilddes Glaubens aufs angelegenste empfohlen hatte, em-pfiehlt er ihnen in unserm Text »den Helm des Heils,«