Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
150
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Gegen diese giftigen feurigen Pfeile des Bösewichtsmäßen Gottes Kinder den Schild des Glaubens brauchen,um sie damit aus zu löschen, ihnen ihre Macht zuschaden zu benehmen, und zu verhüten, daß die bösen Ge»danken, Zweifel und Versuchungen nicht um sich greifenund das Gemüth entzünden können. Bedient 'sich Sataüder Welt, ihrer bösen Beispiele, Sitten, Lockungen, Lüsteund Güter, Ehre und Freundschaft, sie zu fangen, ihnenSchande und Verderben zuzuziehen: der Glaube schütztsie dagegen, wenn sie ihn recht gebrauchen, und verhütet,daß ihr Herz weder durch Augcnlust, noch Fleischeslustund hoffärtiges Wesen vergiftet und entzündet werde ; denner bewegt die Seele kräftig, wie Moses lieber mit GottesVolk Ungemach zu leiden, als die zeitlichen Ergötzungender Sünde zu haben, und die Schmach Christi für grö-ßeren Reichthum zu achten, denn die Schatze Aegyptens;denn er lehrt sie auf die Belohnung sehen, auf die un-sichtbare, ewige, unvergängliche! Der Glaube erkennt,daß die Welt nur zeitliche, Jesus hingegen ewige Güter,Freude und Ehre anbietet, daß der Welt Gut, Lust undFreundschaft ihr Herz leer lasse, nur bestecke und bcuu-ruhige, hingegen Jesu Freundschaft, Gnade, Liebe undHeil mit unaussprechlichem Vergnügen uns sättige. Willder Bösewicht durch Haß, Feindschaft, Schmach, Ver-achtung, Lästerung und Verfolgung der Welt, die er ge-gen sie aufhetzt, sie verzagt, muthlos und abwendig vonChristo machen: durch den Glauben überwinden sie auchdiese Versuchungen, durch ihn halten sie sich an die Ver-heissungen ihres allmächtigen Heilandes, der gesagt hat:Fürchte dich nicht, ich bin bei dir. Ich will dich nichtverlassen noch versäumen. Solches habe ich zu euch ge-redet, daß ihr in mir Friede habt; in der Welt habtihr Angst, aber seyd getrost, ich hcibe die Welt über-wunden. Bedient sich der Bösewicht der Jrrthümer,Spöttereien und Zweifel der Ungläubigen, um ihre Seeledamit zu verletzen: ihr Glaube schützt sie dagegen, undhält sich an dem untrüglichen Wort des wahrhaftigen Got-tes, der nicht lügen kann. Macht der Satan heftige Leiden-schaften und unreine Lüste in ihnen rege, der Glaube