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1 (1828)
Entstehung
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fern Feinden, und der an mehreren Orten der heiligenSchrift mit Nachdruck der Böse genannt wird, weil eralle anderen bösen Geschöpfe an Bosheit übertrifft. DerWelt Bosheit ist groß, aber des Teufels Bosheit nochgrößer. Cr ist nicht nur böse in sich, sondern auch durchdie Verführung unserer Stammaltern der Urheber allesBösen in der Welt, und noch ist er immerdar beschäftigt, dieMenschen, besonders Gottes Kinder, zum Bösen zu reizenund ihnen, wo er kann Böses zuzufügen. Darum werden ihmauch von dem Apostel in unserm Texte feurige Pfeile,so wie im ii. Vs. listige Anläufe zugeschriebcn. Pfeilewaren das Schießgewehr, dessen sich die Alten in ihrenKriegen bedienten, die sie entweder mit der Hand war-fen oder mit einem Bogen schossen, um den Feind damitzu verletzen und zu tödten. Die schädlichsten unter densel-ben waren die feurigen, die entweder mit brennendem Giftbestrichen oder sonst branderregend waren. Wenn nun demTeufel feurige Pfeile zugeschricben werden, so haben wirdadurch alle seine bösen Anschläge, Mittel und Versuchun-gen zu verstehen, womit er den Gläubigen zu schaden,sie zu verletzen und zu verderben trachtet. Alle gefährli-chen Neigungen zum Abfall von Christo, zur Lästerung undVerleugnung seines Namens, oder zu sonstigen schwerenSündcnfällen und verderblichen Zrrthümern, zum Selbst-mord und dergleichen.

Solcher Pfeile wirft er viele von aller Art auf GottesKinder, darum redet der Apostel auch davon in der meh-reren Zahl. Mittelbar thut er es durch die Welt, dieim Argen liegt, und durch die verderbte Natur, wovonnoch vieles in den Gläubigen ist, worauf der Bösewichtwirket und wodurch er allerlei böse Leidenschaften und übleGemüthsstimmungen, sündliche Gedanken und Lüste in ih-nen zu erregen sucht. Unmittelbar thut er es durch böseZweifel, schreckliche, schändliche, gotteslästerliche, mörderi-sche und verzweifelnde Gedanken, die er ihnen einbläset,oft unversehens wie einen fliegenden Pfeil in ihr Herzwirft, um sie dadurch zu beunruhigen, zu ängstigen und zubeflecken, um ihren Glauben zu bringen, in Furcht undVerzweiflung zu stürzen.