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1 (1828)
Entstehung
Seite
141
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darum, zu wünschen und zu bethen, daß der Herr dieErklärung dieser wichtigen und zweckmäßigen Worte mitden kräftigen Wirkungen seines Geistes begleite, damit ver-lebendige Glaube dadurch in uns gewirkct und gestärketwerde zur freudigen Zueignung Christi, seines Versöhn»Opfers und Heils, zur Abwendung aller Zweifel, Pfeileund Anläufe des Teufels, zur Erlangung eines reichenSegens von seinem Wort und Abendmahl!

Mit diesem Wunsch betrachten wir:

I. Die Ermahnung des Apostels: Vor allen Dingenergreifet den Schild des Glaubens;

II. Den Zweck und Nutzen, den er davon angiebt:Damit ihr auslöschen könnt die feurigen Pfeile desBösewichts.

i. Theil.

Vor allen Dingen ergreifet den Schild desGlaubens. So ermahnet Paulus die Christen in demersten Theil unseres Textes. Damit empfiehlt er ihnenein Haupt »Waffenstück, womit sie sich gegen ihre vielenlistigen und mächtigen, sichtbaren und unsichtbaren Feinde,die ihre Seligkeit verhindern wollen, zu waffncn und zurüsten haben.

Der Schild gehörte zu den vornehmsten Waffen, derensich die Alten im Krieg bedienten. Er war eine länglichtrunde Platte aus Erz, die inwendig einen Handgriff hatte,womit der Streiter sie faßte und vor sich hielt, um fei»ncn Leib damit zu beschützen, die Pfeile der Bogen, dieHiebe der Schwerdter und die Stöße der Spieße von sichabzuhalten. Auf den Schild legten sie den meisten Werth,die Griechen und Römer sowohl als die Juden. Sierechneten es zur nöthigen Eigenschaft eines guten Stcei»ters, daß er lieber das Leben als den Schild verlierenwollte. Den Schild sich nehmen lassen, wurde für die