was der Brustharnisch den Kriegsleuten im Leiblichen ge-währte.
Der Krebs und Brustharnisch war fest, stark unddauerhaft. Und die Gerechtigkeit Christi währet bis indie ewige Ewigkeit, ihre Kraft und Gültigkeit ist unver-gänglich. Darum wird sie Daniel 9. eine ewige Gerech-tigkeit genannt.
Daneben war der Krebs und Brustharnisch so gemacht,daß er genau um den Leib dessen paßte, der ihn trug,wie ein wohlverfertigtes Kleid. Und so ist auch die Ge-rechtigkeit Jesu Christi. Sie schickt sich genau für Sün-der, wie wir sind. Sie reicht hin, eines jeden Sündenmengeund Blöße zu bedecken und wegzunehmen, dem sie zuge-eignet wird. Sie darf nicht verzagen, wenn sie auch dengrößten Sünder umgiebt, sie bedeckt und beschirmt ihn ganz.
Der Krebs, der schön und glänzend war, gereichte auchden Kriegsleuten zum Schmuck und zur Zierde ; das thutauch die Gerechtigkeit den Gläubigen. Sie macht sie an-genehm vor Gott und schön in den Augen der heiligenEngel; in derselben scheinen sie auch als Lichter unter denMenschen.
Vornehmlich aber diente der Krebs zur Bedeckung derBrust, daß die Schwerdter, Spieße und Pfeile der Feindenicht hineindringen und sie tödlich verwunden konnten.Diese Beschirmung giebt die Gerechtigkeit Christi denGläubigen. Hinter derselben sind sie sicher und geborgen.Mit derselben können sie den listigen Anläufen des Teufelsund seiner Werkzeuge widerstehen und sie ablehnen. Da-rum heißt es Ies. 84. zu den Gerechten: Aller Zeug, derwider dich bereitet wird, dem soll es nicht gelingen undalle Zeuge, so sich wider dich setzen, sollst du im Gerichtverdammen, das ist das Erbe der Knechte des Herrn undihre Gerechtigkeit vor mir, spricht der Herr. Satan hatnun kein Recht mehr an sie, denn sie gehören Christo an,der sie theuer erkauft, für alle ihre Sünden bezahlthat, in dessen Gerechtigkeit sie gekleidet sind, und dem sieleben. Es ist keine Verdammniß mehr an denen, die inChristo sind, die nicht nach dem Fleisch, sondern nach demGeist wandeln. Will der Feind sie ängstigen und verdam-