Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
66
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Erfüllung ihrer Pflichten in jedem Stand und Beruf, zurstandhaften Behauptung ihrer hohen Vorrechte und zurglücklichen Erreichung de? herrlichen Ziels, das ihnen imEvangelio vorgestellt wird, stark zu werden in demHerrn und sich als gute Streiter Zesu Christi zu leiden,sich mit der ganzen Waffenrüstung Gottes zu versehenund sie sorgfältig zu gebrauchen, damit sie von den ge»fährlichen Versuchungen und Anfällen, die ihre sichtbareund unsichtbare Feinde auf ihren Glauben und Gottselig»keit machen, nicht überwunden werden, sondern einen Siegnach dem andern davon tragen, bis sie des Glaubens En»de, der Seelen Seligkeit erreichen und aus der streitendenKirche in die triumphirende übergehn.

In unserm Texte fordert daher der Apostel die gläu»bigen Christen auf, sich ihre geistliche Stärkung recht an»gelegen sein zu lassen, damit sie zur Erfüllung ihrer Pflich»ten und zur Besiegung ihrer Feinde immer geschickterwerden, wenn er sagt: Zuletzt meine Brüder, seydstark in dem Herrn und in der Macht seinerStärke.

Aus diesen Worten betrachten wir:

I. Den Uebergang des Apostels zu seiner heilsamenErmahnung,

II. Die Ermahnung selbst.

i. Th eil.

Den Uebergang zu dem, was nun folgt, was Paulusnoch auf seinem Herzen hatte und den Christen auf An»trieb des heiligen Geistes schreiben mußte, ehe er seinenBrief schließen konnte, den Uebergang zu seiner heilsamenErmahnung in unserm Texte und zu dem ganzen letzten,überaus wichtigen und lehrreichen Theil dieses Kapitels,den er recht beherzigt wünscht, macht er mit den Worten:Zuletzt, was noch übrig ist, meine Brüder.