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der von keiner Sünde wußte, 2 . Cor. 5. Bei Zesu istaber nicht allein für sie Gerechtigkeit zu finden, sondernauch Stärke, die sie in den Stand setzt, den WillenGottes zu thun, fromm und heilig zu werden, die Hin-dernisse und Feinde ihres Heils zu überwinden. Die durchden Glauben an ihn gerecht worden sind, müßen darumauch darauf bedacht sein, daß sie stark werden in demHerrn und in der Macht seiner Starke, damit ihrem gan-zen Elend je länger je mehr abgeholfen werde. Dazuermahnt darum Paulus die Gläubigen in unsrem Texte.
Gebeth: Wir preisen deine Liebe, Herr Jesus, nachwelcher du nicht allein ein vollkommenes Heil uns er-worben, hast, sondern uns auch auffordern läßest, daranLheil zu suchen, daß wir zu dir kommen und in dir Ge-rechtigkeit und Stärke erlangem Wir bitten dich um dei-ne Gnade, daß wir einen heilsbegierigen Gebrauch davonmachen können. Wie sehr bedürfen wir deiner, eines sol-chen Heilandes, da wir in uns nur Sünde und Unvermö-gen hatten. Hilf uns, daß wir bußfertig und gläubig zudir kommen, und mache uns alsdann deines ganzen Se-gens theilhaftig. Amen!
T e? 1.
Epheser 6, 10.
In dem ersten Theil dieses Kapitels, den wir schonmiteinander betrachtet haben, beschreibt der Apostel diePflichten, welche Kinder und Aeltern, Dienstboten undHerrschaften gegen einander zu beobachten haben, um sichauch im häuslichen Leben als wahre Christen zu beweisen^gottgefällig und glücklich zu werden. Möchten die Be-trachtungen, die wir darüber angestellt haben, im Segenfortwirken und ihren heilsamen Zweck erreichen!
Zn dem 2 ten Theil dieses Kapitels, den wir nun zubetrachten anfangen, zeigt Paulus, wie nöthig es ihnen ist,zur gesegneten Führung ihres Christenthums, zur treuen
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