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1 (1828)
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aber auch den gottlosen und ungehorsamen chr schlechtesBetragen gegen die Aeltern z denn die muthwilligen undboshaften Versündigungen gegen die Aeltern gehören nachLuc. i5. zu den himmelschreienden Sünden, die um schien»nige Rache zu Gott schreien und hier zum Lheil bestraftwerden. Die Seufzer und Thränen, die Kinder ihren Ael»tern durch ihre Bosheiten auspressen, fallen nicht in denSand, sondern rufen zu Gott. Darum, ihr Kinder, seidgehorsam euren Aeltern in dem Herrn, denn das ist billig.Ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot, dasVerheißung hat, auf daß es dir wohl gehe und du langelebest auf Erden. Erflehet euch Gnade dazu, geht vomGehör zum Gebeth.

Anwendung.

Wie sehr wünschte ich, ihr Kinder, ihr Söhne und Töchter,die ihr noch eure Aeltern habt, daß ihr dieses, das euch derHerr hat verkündigen lassen, recht beherzigen und befolgenmöchtet z daß ihr dazu einen guten Grund legtet durch einefrühzeitige Bekehrung zum Herrn, wozu ihr so viel ermahntwerdet, damit euer Gehorsam ein Gehorsam in dem Herrnwerde, ihm wohlgefalle und von ihm gesegnet werden könne.Denn ohne frühzeitige Bekehrung und Gottesfurcht gibt esmit dem Gehorsam und der Ehrerbietung gegen die Aeltern,so wie mit den übrigen Pflichten des Christenthums nichtsrechtes, weil wir von Natur ein arges, widerspenstiges, un*gehorsames, unweises, irriges und undankbares Herz haben.Unser Herz muß durch Gottes Wort und Geist verändertund erneuert werden, daß kindliche Furcht und Liebe Gottesdarin aufkomme und die Herrschaft erlange. Viele Kinderversäumen dieses und suchen keine Gnade dazu. Daherkommt es denn auch, daß es mit dem Gehorsam und derEhrerbietung gegen die Aeltern im Allgemeinen so schlecht