1). Tr ist nicht selten, daß Leute durch falche Aussageniu Verwirrung gebracht werde«, und in der Verwirrungan das Bekennen-Auch war .dieses noch bei derKölntr Douanenfamilie '«schrhm/, rwtkMMi,: Zuden«:Familie des Mordes beschuldigte, und die als falscheZeugen hingerichtet wurden.
,4. Die Aussagen Hamachers find keine Kerker,Nothlüge,sondern ein wohlerfundenes Tefängnißgeschichtchen, wel,ches besonders an dem Umstande mit der Brieftaschekenntlich ist, — von der der beschränkte Kiefermeifter fichringeredet, daß fie wichtige Papiere enthalten,r;. Zusammenstellung her Gründe, die rS sehr unwahr»scheinlich mache«, daß Cönen ermordet worden,i. Die große Unbedeutenheit der Wunden.
». In der ganze» Prezedur hat sich keine Person ge«,funken, die vernünftigerweise ein Interesse hätte habenkinneu, ihn aus dem Wege r« räumen. ,
Wenn Eine» in Köln erschlagen wäre, so würdebas Herausschaffe» der Leiche aus einer Stadt, die Mau-ern und Thvre Hai, große Schwierigkeiten gehabt, undwahrscheinlich auf eine Spur des Mordes geführt'haben.
4. Dis große Zahl der Selbstmörder an Fabrikorten.Dann die zurückgegangenen Dermögensumstände vonCönen.— Endlich noch mehrere Nebenumstände, die eswahrscheinlich machen, daß er des Abends von dem Al-tenmarkte nach dem Rheine gegangen,
»«. Die Geschwornen halten sich gewöhnlich bei der Fest-stellung des Lhatbestandes an einzelne Umstände, daHe nicht vermögen, das Ganze zu umfassen, noch alsLayen alle einzelne Punkte de« Obduktionsberichte-. inbeurtheilen. ?
GS ist daher wüuscheuswerth, daß sowohl einzelneZergliederer, als auch ganz« Fakultäten, ihre Meinung!über die Fragen abgeben: - ^
i. Ob Cönen Selbstmörder ist?a. Oder ob er von andern erschlagen worden?
Oder ob fich au- dem Leichenbefund weder dasLine noch da» Andere ermitteln läßt? ,
Damit fie dieses können, find alle Aktenstücke »ufam»Men gedruckt worden.
»7. Dieser Prozeß muß durch die Stärke der öffentlich«»Meinung gewonnen werde«. Die öffentliche Meinungwird aber zuletzt immer von denen bestimmt, welch«erst die Sache studiren und dann ihr Unheil mirvölliger KeNntaiß derselben abgeben. — Merkwürdi-ge Uebereinstimmung des Unheils der RechtSgelehr»rrn, welche de» Prozeß studirt habe». Feuerbach,Kachariä, Bischof, Smnmn, Paulus n. s. «v. —. Sb«