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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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all Mord und Todtschlag sicht, so kann er manchen Un-schuldigen ins Gesangniß bringen, und auch noch wohlweiter, wenn nicht der Jnstrukrionsrichter durch seineBesonnenheit und Ruhe die Fehler des Arztes wiedergut macht.

So hätte im Jahr 1821 der nunmehr bereits ver-storbene I)r. und Kreisphysikus Servaes sehr nahe einarmes Bauernmädchen als Kindsmördcrinn vor die As-sist gebracht, wenn nicht der damalige Jnsiruktivnsrich-ter in Düsseldorf dieses durch seine Umsicht und Beson-nenheit verhindert hatte.

Die Akten über diesen merkwürdigen Fall sind vomMinisterium des Innern und der Polizei nach Berlin ein-gefordert worden. Sie waren damals in Trier, und dieVertheidiger von Fonk führten diese Thatsache a», umzu zeigen, wie sehr die gerichtlichen Aerzre dem Jrr-lhume unterworfen waren und namentlich Ur. und Kreis-physikus SeroaeS, der den Obduktionsberichr über denLeichnam des Wilh. Conen gemacht habe.

Ich will die Sache hier so erzähle», wie sie in derFonkschen Cnmi»al?Prozedur des Hrn. von Haupt, Seite627, abgedruckt ist.

In der Rahe von Düsseldorf trug eine gewisse Mech-tild's Roskotten die Zeichen der Schwangerschaft ansich, welche, nachdem sie mehrere Tage hindurch sich nichtöffentlich gezeigt, dann aber wieder die Kirche betretenhalte, verschwunden waren.