ge». Wer hat sie gesehen und wo findet sich irgend
ei«« Spur da»»«;
6. Die öffentliche Meinung ist immer L -karge. Da dasVolk ei« Vergnüge» darin findet, Verbrechen aLfzuslr»che«, st macht es gerne de» ^-ou,»l-or xuKUo. Soauch in der Revolutivu.
7. Hamacher hat sich in seinen Aussage« nach dem gerich-tet» was ihm vdtt dem Befundderichte bekannt war.Er wurde hierüber» auf den Antrag des Prof. v. Wal-ther, vor der Assise gefragt.
Wie find die Verletzungen entstanden» die sich am Kopfevon Conen befinden? —- Leichtigkeit, mit welcher derHerr KreiSphysikuS Servaes alles za erklären wußte.—Erzählung, wie er Mechtildis Roskotten sehr nahe alsKindesmördrrinn vor die Assise gebracht» indem erein Stück vo« einem Schweine für ein Stück von ei-nem neugebornen Kinde hielt. —Die Akten hierüberwerden vom Ministen» des Innern und der Polizeinach Berlin gefordert.
s. Bemerkungen über den unvollkommenen Zustand» inwelchem sich gegenwärtig die Lleäl-ln- k-r-osis befindet.
ro. Die Hamacherschen Geständnisse. — ES ist eben , nichtsseltenes» daß die Gefangenen solche Aussagen machen,die deswegen für Geständnisse gehalten werden, weil siemit der Ansicht des Jnftruenten übereinstimmen. —>Beispiel aus der englischen Criminaljusti«, niitgetheiltvom Geheimenrathe Aachariä. —> John Perry, der Vor-läufer von Christian Hamacher, dringt durch seine Ge-ständnisse sich, seinen Bruder und seine Mutttr an denGalgen. — Später mittelt sich aus, daß dec Mord»wegen dessen sie hiugerichtet wurdea, gar nicht began-gen worden.
rr. Jvh» Perry war, wie die ganze Gegend» überzeugt,daß Herr Harris»« ermordet worden. Auch vermutheteer, daß seine Mutter und sein Bruder darum wüßten.Indem er gegen sie auffagte, wollte er st« ans Beken-nen bringen» da er hoffte, daß wenn sie nur erst bekenn-ten, wie es mit der Ermordung Harriftns hergegange«,er aus. dieser, verdrießliche« Geschichte wieder heraus«kommen würde.
ra. Die Geständnisse des Christian Hamacher sind wohl aufähnliche Weife entstanden. Er glaubte, wie ganz Äöln,daß Löaen erschlagen fep und daß Zonk hierum wüßte.Indem er gegen ihn auffagte, wollte er ihn anS Bekeu,neu bringen, wie es mit der Ermordung Cönens ei-gentlich hergegange«. Auch glaubte er^ daß Hahuenbein»m die Ermordung wisse. Er bat daher Herrn vonSandt, daß man diesen vernehme« möge, «dann derkönne sein Retter se»».<;