Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
Seite
299
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Horch, wie rauschen Mischka's Helle SaitenUnter diesen Halmen, die vor ZeitenBei dein Klang der LerchenliedcrAuf dem Feld sich wiegen hin und wieder.Nicht allein an Schall und süßen WeisenIst dieß niedre Hnttlein reich zu preisen;Strahlen hegt es auch in Fülle,

Wie sie ans den schönsten WeltenUns herüber-, flüchtig, selten,

Leuchten durch die Menschenhülle.

Mischka's treues Liebchen ruht im Grabe;Doch sie ließ zur AbschiedsgabeSeines Glücks ihm einen thenren Rest,Daß sein Herz sich minder härme,

Wie die holde SommerwärmeSterbend ihre Frucht uns läßt.

Mischka geigt, und seine Helten TöneTrägt hinaus der Abendwind:

Bor der Hütte steht die wunderschöneMira, das Zigcnnerkind.