Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
Seite
276
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Erich reitet in GedankenHinter seinem Weibe fort,

Sieht des Waldes Schatten wankenUnstät wechselnd hier und dort.

Als sie weiter traben beide,

In Gedanken, ohne Laut,

Als sie kommen ans die Haide,

Wo sic einst geirrt als Braut:

Sieht er ihres Pferdes SchattenUm die Reiterin verkürzt,

Und das Bild erschreckt den Gatten,Ob sein Weib vom Roß gestürzt?

Nein, sie sitzt!Gott seh uns gnädigRuft er ausVerfluchtes Weib!Nur dein Roß, als ging' es ledig,Keinen Schatten wirft dein Leib!"

Aber Anna treibt den Zelter,

Zitternd vor dem Mondenstrahl,

Vor dem himmlischen Vergelter,

Und dem zürnenden Gemahl.