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men nach mir zurückgegeben find, der Wahrheit und Gerech-tigkeit nach aber meinem Oheime gehören, und daher zuerstzu seinem Wähle angewendet werden müssen? Wenn ich michnicht sehr irre, so gibt es keinen Juden oder Lombarden, dernicht auf eine solche Gewähr hin, die nölhigen Summen vor-schießen würde. Deßwegen Hund," fuhr er an den Kerker-meister gewendet fort, „beeile dich mit dem Losmachen undAufschließen der Klammern und Schlösser, und fürchte dichnicht, mir ein wenig weh zu thun, wenn du mir nur keinBein zerbrichst!"
Der Pilger blickte einen Augenblick vor fich hin, als ober über Damians Entschluß erstaunt sei. „Ich kann des altenMannes Geheimniß nicht länger bewahren — eine so hoch-herzige Großmuth darf nicht aufgeopfert werden — Höremich, wackerer Sir Damian, ich habe dir noch ein großesGeheimniß mitzuiheile», und da der sächfische Bauer keinFranzösisch versteht, so ist dies keine unpassende Gelegenheit,dir dasselbe mitzutheilen. Wisse, daß dein Oheim fich anGeist und Gesinnung verändert hat, wie sein Körper schwachund gebrechlich geworden ist. Mißmuth und Eifersucht habenfich eines Herzens bemächtigt, das einst stark und edel war.Sein Leben ist jetzt auf die Hefen gekommen, und eS thutmir leid — cs sagen zu müssen — diese Hefen sind unreinund bitter."
„Ist dies dein großes Geheimniß?" sagte Damian. „Daßdie Menschen alt werden, das weiß ich, und wenn fich mitder Schwäche des Körpers auch noch die Schwäche des Geistesund des Charakters vereint, so nimmt ihre Lage um so mehrdas pflichtgemäße Benehmen Derer in Anspruch, die durch dieBande des Bluts und der Neigung an sie gekettet find."
„Ja! aber des ConstabelS Geist ist durch Gerüchte, welche