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Blick, und gab hierauf Damian die Antwort, er sei ein freierMann.
„Dann zerberste dir das Herz, Sklave!" sagte Damian,„warum belasten diesen Fesseln noch die freien Glieder einesnormannischen Edlen? Jeder Augenblick, in welchem sie ihndrücken, wiegt die lebenslängliche Gefangenschaft eines solchenSklaven, wie du bist, auf."
„Sie find bald abgelöst, Sir Damian," sagte der Mann,„ich bitte Euch, habt ein wenig Geduld, wenn Ihr Euch erin-nert, daß Ihr vor zehn Minuten noch wenig Recht hattet, zuglauben, diese Armbänder werden Euch in einer andern Ab-ficht, als um Euch auf das Schaffst zu führen, abgenommenwerden."
„Schweig, elender Wicht," sagte Damian, „und beeile dich!
— und du, der du mir diese guten Nachrichten gebracht hast
— ich verzeihe dir dein früheres Betragen — du glaubtestohne Zweifel, es seie der Klugheit gemäß, mir während mei-ner Gefangenschaft Versprechungen abzudringen, deren Erfül-lung mir, wenn ich in Freiheit gesetzt wäre, die Ehre gebietenmüsse. Der Verdacht, den du gegen mich hegtest, machte deinBenehmen etwas beleidigend; allein deine Absicht war, mei-nes Oheims Freiheit zu sichern."
„Und hegt Ihr wirklich den Vorsatz," sagte der Pilger,„Eure neu gewonnene Freiheit zu einer Reise nach Syrienanzuwenden, und Euer englisches Gefängniß mit der Kerker-höhle des Sultans zu vertauschen?"
„Wenn du selbst mein Führer werden willst, so wirst dumir nicht vorwerfen, daß ich auf dem Wege zögere."
„Und das Lösegeld?" sagte der Pilger, „wie soll man sichdieses verschaffen?"
„Wie anders, als vermittelst der Güter, welche dem Na-