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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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»Ich bitte um Verzeihung, junger Mann," sagte der Pil-ger.Ich sprach nicht ohne einige Rücksicht auf Euer Besteck;denn ich glaube, daß eck nicht zu Eurem Nutzen ist, wennEuer Oheim Leibeserben erhält."

Schweigt, Bösewicht," sagte Damian.Beim Himmel,ich denke schlechter von meiner Zelle, als zuvor, seit ihre Thüresich einem solchen Rathgeber öffnete, und verhaßter sind mirmeine Ketten, seit sie mich abhallen, ihn zu züchtigen. Gehet,gehet, ich bitte Euch!"

Nicht, bevor ich Eure Antwort für Euren Oheim habe."entgegnete der Pilger. »Mein Alter verachtet den Zorn dei-ner Jugend, wie Felsen den Schaum des Bächleins, der ihnumwogt."

So sagt meinem Oheime ," antwortete Damian,ich seiein Gefangener, sonst würde ich zu ihm geeilt sein rinmeines Vermögens beraubter Bettler, sonst würde ich ihmAlles senden!"

Solche tugendhafte Vorsätze kann man leicht ankündigcn,"sagte der Pilger,wenn der, welcher sie ausspricht, weiß, daßer nicht aufgefordert werden kann, die Prahlerei seiner Zungewahr zu machen. Allein, könnte ich dir die Wiederherstellungdeines Rcichthums und deiner Freiheit verkündigen, so wür-dest du dich wohl länger besinnen, che du das Opfer, das duin deinem gegenwärtigen Zustande so bereitwillig versprochenhast» vollbrächtest."

Verlaß mich, alter Mann, ich bitte dich," sagte Damian,deine Gedanken können den Gehalt der Meinigen nicht be-greifen; gehe und vergrößere mein Unglück nicht durchBeschimpfungen, die ich nicht rächen kann."

Doch wie, wenn cs in meiner Macht stünde," sagte derPilger,dir wieder Freiheit, Macht und Reichthum zu ver-