chen zu bekämpfen, die, wie er deutlich sah, minder aus derBcsorgniß für sein Wohl, als aus dem Wunsche, den Wechselder lchnöherrlichen Oberherrschaft mit der geringsten Unruhefür das Land und den Monarchen zu Stande zu bringenhervorgegangen waren.
Geduldig horte Heinrich seine Beweisgründe an, und be-kämpfte fie mit Gelassenheit, bis man die Todesstimme derTrommel vernahm, und die Schlvßglocke ertönte. Dann führteer de Lacy an's Fenster, auf das, denn cs war jetzt Nacht,ein starkes von Außen brennendes Licht seinen düsterrothenGlanz warf. Eine Anzahl Bewaffneter, deren Jeder einebrennende Fackel hielt, kehrten die Terrasse entlang von derHinrichtung des wilden, doch hochherzigen Britten zurück, undweit tönte durch die Nacht der Ruf: „lang lebe König Hein-rich! so mögen alle Feinde der edlen Normannen unter-gehen."
Schluß.
Die Sonne ist gestehn — die Sterne aufgegangen,
O Geraldine! seit von deinem Arm umfangen,
Sich in so süßer Haft die junge Freundin sah.
Coler id ge.
Der Volksglaube hatte sich getäuscht, wenn er EvelinenVerenger nach der Einnahme ihres Schlosses eine strengereGefangenschaft erdulden ließ, als die itzit der Aufsicht ihrerTante, der Aebtissin des Cistcrzienserklosters, über sie verbun-