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24 (1852) Die Verlobten
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Mit diesen Worten eilten sie den Hügel hinab.

Bidal heftete seine Blicke auf die Thore des Schlosses-Das ferne Wallen der Fahnen und die Ausstellung der Krie-ger zu Pferde, so undeutlich er die Sache auch in einer sogroßen Entfernung beobachten konnte, zeigten ihm, daß einePerson von Bedeutung an der Spitze einer ansehnlichen krie-gerischen Begleitung auszubrechen im Begriff stand. FerneTrompetenstöße, die schwach, jedoch aber deutlich zu seinemOhre drangen, schienen dasselbe zu bezeugen. Bald daraufbewiesen ihm die Staubwolken, die zwischen der Brücke unddem Schlosse aufzusteigen begannen, so wie der nähere Schallder Trompeten, daß der Zug sich ihm nahe.

Vidal seinerseits schien unentschlossen, ob er seine gegen-wärtige Stellung, wo er einen vollkommenen, wiewohl ent-fernten Ucberblick über das Schauspiel hatte, beibehalten, odersich in das Gedränge mischen solle, das sich jetzt an beidenSeiten der Brücke außer da, wo die bewaffneten und inReihe und Glied gestellten Flamänder den Zugang offen er-hielten immer mehr vergrößerte.

Ein Mönch eilte jetzt an Viral vorüber, und antwortete,von diesem um die Ursache des Gedrängs befragt, in einemmurmelnden Tone,der Constabel von Lacp werde hier er-scheinen, und als die erste Handlung seiner Lchensgcwalt denZlamändern einen königlichen Freibrief über ihre Gerechtsameeinhändigen."

Er beeilt sich sehr, scheint es mir, sein lehensherrlichesRecht auszuüben."

»Wer so eben ein Schwert erhalten hat, ist stets ungedul-dig, es zu ziehen;" rntgegnete der Mönch, und fügte nochaodrre Worte hinzu, die aber der Minstrel nicht ganz ver-