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24 (1852) Die Verlobten
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empfangen oder irgend einer Ceremonie beiwohnen wollte.Flammock blieb am Ende des von seinen Landsleuten so ge-bildeten Ganges, und war ruhig doch ernstlich beschäftigt,einige Anordnungen und Vorkehrungen zu treffen.

Indessen versammelten sich Müsstggänger aus verschiedenenGegenden, die augenscheinlich bloße Neugierde hierher geführthatte, und bildeten ein buntes Gedränge an dem andernEnde der Brücke, das dem Schlosse zunächst lag. Zwei eng-lische Bauern gingen sehr nahe an dem Steine vorbei, aufwelchem Vidal saß.Willst du uns ein Lied fingen, Minstrel,"sagte einer von ihnen, »da hast du ein Silberstück," mit die-sen Worten warf er ihm eine kleine silberne Münze in denHut.

Mich bindet ein Gelübde," antwortete der Minstrel, »undich mag die frohe Wissenschaft jetzt nicht ausüben."

Oder vielmehr, du bist zu stolz, um englichen Bauernzu spielen," sagte der ältere Landmann,denn deine Spracheverräth den Normannen."

Behalte jedoch die Münze," sagte der jüngere Mann.«Laßt den Pilger annehmen, was der Minstrel verschmäht."

Ich bitte Euch, spart Eure Güte auf," sagte Vidal,ichbedarf ihrer nicht und seid dafür so gefällig, mir zu sagen,was für Dinge hier Vorgehen."

Wie, wißt Ihr nicht, daß wir unfern Constabel von Lacywieder erhalten haben, und daß er die flamändischen Weber,mit allen den schönen Dingen, welche ihnen Heinrich vonAnjou geschenkt hat, feierlich belehnen soll? Wäre Eduard,der Bekenner, noch am Leben, und hätte er den niederländischenHallunken ihren Lohn zu ertheilen, so würden sie wohl miteinem Galgen zufrieden sein müssen. Aber komm, Nachbar,ehe die Sache vorüber ist."