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„Still mit deinem Geplauder," rief Raoul aus, und botihr seinen Beistand zum Herabsteigen von dem Kreuze deSPferdes an; sie zog jedoch Guarine's Beistand vor, der, ob-schon vorgerückt an Jahren, doch noch ein Mann von kriegeri-schem und kräftigem Aussehen war.
„Ich danke Euch demüthig für Eure Güte," sagte sie, alssie der Knappe, nach einem Kusse auf die Wange, auf den Bo-dengesetzt hatte. „Sagt doch, Herr, ich bitte Euch, kommt ihraus dem -eiligen Lande? — Habt ihr da etwas von einemManne vernommen, der ehedem Constabel von Chester war? —"De Lacy, der eben beschäftigt war, das Kiffen hinter demSattel loszumachen, unterbrach plötzlich sein Geschäft undsagte: „Ha Frau, was wollt Ihr von ihm?"
„Sehr Vieles, guter Pilger; wenn ich ihn treffen könnte;denn seine Ländereien und Aemter werden wahrscheinlich jenemfalschen Diebe, seinem Vetter, übergeben "
„Wie! — Damian, seinem Neffen?" rief der Constabel inhastigem Tone aus.
„Himmel! wie Ihr mich erschreckt, Herr!" sagte Gillian,und fuhr bann, an Philipp Guarine sich wendend, fort: „EuerFreund ist, meine ich, ein heftiger Mann "
„Dicß kommt von der heißen Sonne her, unter der er solange gelebt hat," sagte der Knappe; „allein seht Euch wohlvor, daß Ihr seine Fragen der Wahrheit gemäß beantwortet.Es wird Euch dann um so besser ergehen."
Gillian faßte augenblicklich den Wink. — „War es nichtDamian de Lacy, nach dem Ihr fragtet. — Ach der armejunge Mann, für ihn gibt es keine Würden, keine Ländereien,— viel wahrscheinlicher ist's, daß er einen Platz am Galgenbekommt, der arme Junge — und Alles für Nichts, so wahrich eine ehrliche Frau bin. Damian! nein, nein, nicht