mit Euch über Euer Handwerk zu sprechen, so nehmt dießnicht für die Vollmacht, weiter in unser Vertrauen einzu-dringen."
Schweigend entfernte sich der Flamänder, und das Schick-sal der unglücklichen Gefangenen blieb verschlossen in desKönigs Brust. Er selbst schlug seinen Wohnsitz auf derBurg Karclö Soloureu8s auf, da es ein Paffender Standortwar, von wo aus er Streifpartien ausschicken konnte, um dieletzten Spuren der Empörung zu tilgen.
So thätig war Randal von Lady bei diesen Gelegen-heiten, daß er täglich in des Königs Gunst zu steigen schien,und mit einem großen Theil der Ländereien Verengers undLacy's, die der König bereits als der Krone verfallenes Ei-genthum zu behandeln schien, beschenkt wurde. Fast Jeder-mann betrachtete Randals steigende Gunst als ein schlimmesVorzeichen, sowohl für "das Leben des jungen de Lacy, als fürdas Schicksal der unglücklichen Eveline.
Dreiunddreißigstes Kapitel.
Ein Schwur, ein Schwur — ich that ihn einst dem Himmel.Soll Meineid meine Seele schänden?
Nein um Venedig nicht.
Der Kaufmann von Venedig.
Das letzte Kapitel enthält die Nachrichten, welche derMinstrel seinem unglücklichen Gebieter Hugo de Lacy übcr-drachte. Zwar mangelte ihnen die Umständlichkeit, mit der wir