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24 (1852) Die Verlobten
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Mit Wilkin Flammock hielt Heinrich manche Unterredun-gen, besonders über Handel und Manufakturen, worüber derverständige, obwohl plumpe und derbe Flamänder einen ein-fichtsvollen König zu belehren ganz geeignet war.

Deine Absichten, Freund," sagte er,sollen nicht verges-sen werden, obschon die tollkühne Tapferkeit meines SohnesRichard sie nicht zur Ausführung kommen ließ, und einigenarmen Sündern das Leben nahm. Richard ist nicht dazugeboren, seine Waffe von Blut rein zu erhalten. Aber duund deine Landsleute, ihr sollt zu euren Mühlen zurückkehreuund volle Verzeihung für eure Beleidigungen erhalten, sojedoch, daß ihr euch hinfort nicht mehr in solche verrätherischeDinge mischt."

Und unsere Privilegien und Pflichten, mein Lehensherr?"fragte Flammock.Eure Majestät wissen wohl, daß wir Va-sallen des Herrn dieses Schlosses sind, und ihm in den Kampffolgen müssen."

So soll es nicht länger sein," sagte Heinrich,ich willhier eine flamänvische Gemeine stiften, und du, Flammock,sollst der Maire werden, damit du dich im Falle eines Rück-falls in den Hochverrath nicht mehr mit deiner Lehenspflichtentschuldigen kannst."

Hochverrat-, mein Lehensherr!" sagte Flammock, der sehn-lichst wünschte, cs doch aber kaum wagte, ein Wort für LadyEveline zu sprechen, für die er trotz der angebornen Kälteseines Herzens große Theilnahme fühlte.Ich wollte, EureGnaden wüßten nur genau, wie viele Fäden zu einem solchenGewebe gehören "

Still, Bursche! Bekümmert Euch um Euren Webe-stuhl," sagte Heinrich,und wenn wir uns herablaffen,