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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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449
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gezogen wäre, und durch sein Ansehen und seine Gegenwartdie Erceffe der zügellosen Krieger gehemmt hätte.

Der König benahm sich, in Betracht der Zeiten und dererlittenen Beleidigung, mit lobenswerther Mäßigung. Erbegnügte sich damit, die gemeinen Soldaten zu entwaffnen,und zu entlassen. Er schenkte ihnen sogar einiges Geld, da-mit sie das Land verlassen konnten und die Noth sie nichtveranlaßte, sich zu Räuberbanden zusammen zu rotten- DieOffiziere wurden strenger behandelt; man warf sie größten-theils in Kerker, um da den Ausspruch der Gesetze zu erwar-ten. So war auch Einkerkerung Damian de Lacy's LooS,gegen den Heinrich, da er den gegen ihn vorgebrachten An-klagen Glauben beimaß, so aufgebracht war, daß er ein war-nendes Beispiel für alle treulosen Ritter und Unterthanenan ihm aufzustellen beschloß. Der Lady Evcline Berengerwies er als Gefängniß ihr eigenes Zimmer an, worin sieehrenvoll von Rosa und Alice bedient, sonst aber mit deräußersten Strenge bewacht wurde. Allgemein ging die Sage,ihre Besitzungen werden als der Krone verfallenes Gut er-klärt, und wenigstens zum Theil Randal von Lacy, der wäh-rend der Belagerung gute Dienste geleistet hatte, verliehenwerden. Sie selbst war, sagte man, verurtheilt, in ein fer-nes französisches Nonnenkloster eingesperrt zu werden, um dain aller Muße ihre Unbesonnenheit und Thorheit zu bereuen.

Vater Aldrovand wurde seinem Kloster zur Bestrafungübergeben, da eine lange Erfahrung Heinrich zur Genüge vonder Unklugheit überzeugt hatte, die Privilegien der Kirche zubeeinträchtigen, obwohl der König, als er ihn zuerst mit einemHarnisch über seiner Kutte erblickte, nur mit Mühe den Wunschunterdrückte, ihn über den Zinnen aufhängen zu lassen, umdort den Raben zu predigen.

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