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24 (1852) Die Verlobten
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fen sich wendend fort,stellt Euch an die Spitze einer hin-reichenden Macht, und folgt dem Prinzen Richard, um ihnzu bewachen und zu unterstützen. Wenn irgend Einer ihn zuzügeln vermag, so muß es ein Ritter sein, dessen Ruf so festbegründet ist, wie der deinige- Ach! durch welche Sündehabe ich den Jammer dieser grausamen Familienzwistigkeitenverdient!"

«Tröstet Euch," sagte der Kanzler, der auch gegenwärtigwar.

Sagt einem Vater nichts von Trost, dessen Söhne mit-einander im Unfrieden leben, und nur in ihrem Ungehorsamgegen ihn zusammenstimmcn."

So sprach Heinrich der Zweite, der weiseste, oder im All-gemeinen gesprochen, der glücklichste Monarch, der je auf Eng-lands Throne saß, dessen Leben aber dennoch ein bündigerBeweis ist, wie Familienzwistigkeiten das glänzendste Loosverdunkeln können, das der Himmel je einem Sterblichenvergönnte, und wie wenig befriedigter Ehrgeiz, ausgebreiteteMacht und der höchste Ruf im Kriege und im Frieden dieWunden zu heilen vermögen, die häuslicher Kummer geschla-gen hat.

Der plötzliche und wilde Angriff Richards, der an derSpitze einer auf's Gerathewohl zusammengerafften Schaarzum Sturme eilte, hatte ganz die Wirkung der Ueberraschung.Nachdem die Angreifer die Mauern mit ihren Leitern erstie-gen hatten, sprengten sie die Thore und ließen Gloucesterein, der ihnen eilig mit einem starken Truppencorps gefolgtwar. Die überraschte und uneinige Besatzung leistete nur ge-ringen Widerstand, und würde dem Schwerte, wie das Schloßder Plünderung verfallen sein, wenn nicht Heinrich selbst ein-